beschwingt - Der Business Podcast

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00:00:00: In

00:00:01: dein Business läuft, die Zahlen stimmen und die Kunden auch da sind.

00:00:06: Aber du trotzdem nie richtig abschaltest, das heißt nachts über Tasksgrübel im Urlaub doch noch den Laptop mit dabei hast und zwischendrin auch immer mal wieder aufklappst dann ist die Episode heute genau für dich!

00:00:20: Ich spreche nämlich heute mit Isabel Reinhardt.

00:00:23: Isabel ist Marken- und Contentstrategin sie ist die Gründerin der Agentur Breathe Release Und Inhaberin eines wunderschönen Tageslichtstudios The Beam in Fulda.

00:00:35: Vielleicht hast du auf den einen oder anderen Social Media Channels von mir auch schon Bilder von diesem Studio gesehen, das ist nämlich ein absoluter Favorite Place wenn es um das Thema Fotos machen geht für mich und wir wollen heute in dieser Podcastfolge mal der Frage nachgehen hey wie baut man denn eigentlich ein Business auf?

00:00:57: Das Erfolg und echte Lebensqualität ermöglicht.

00:01:01: Und zwar nicht irgendwann, sondern auch wirklich in diesem ganzen Entstehungsprozess!

00:01:07: Ich freue mich mega mega arg auf den Talk und das ist super schön dass du heute da bist Isabel und dass wir heute gemeinsam mal in diesen Prozess eintauchen.

00:01:16: Du bist ja jetzt auch nicht erst... seit gestern am Markt, sondern jetzt mittlerweile auch schon mehrere Jahre und ich freue mich einfach total drauf mit dir da jetzt ein bisschen einzusteigen.

00:01:26: Und diese Frage nachzugehen.

00:01:27: so hey wie kann ich mich da auch so ein bisschen detatchen?

00:01:31: Was hilft mir dabei?

00:01:32: was brauche ich?

00:01:33: Ja cool dass du da bist!

00:01:35: Danke Kjera für die Einladung.

00:01:37: Ich freue mich auch sehr und bin gespannt ja was wir da heute so feines drüber besprechen über die Themen die ja ich glaube alle Irgendwann mal auf der Business-Reise so mit sich rumtragen und ich auf jeden Fall getan habe und immer noch tue, um das auch mal direkt zu...

00:01:54: Ja voll.

00:01:55: Es ist ja schlussendlich auch immer irgendwie so ein Prozess weil

00:01:59: ...

00:02:00: Das Business wandelt sich, das Leben verändert sich.

00:02:03: wir als Menschen verändern uns Und gerade dann wenn sich Dinge tun braucht er auch wieder neuen Frame, ne?

00:02:12: Eine neue Struktur und auch irgendwie eine neue Lösung.

00:02:16: Isabel ich würde super gerne mit einer Frage hier rein starten!

00:02:21: Ich habe es ja schon angeteaselt du bist ja jetzt auch in diesem ganzen Game kein Newbie mehr sondern für dein Business beziehungsweise inzwischen deine Businesses seit ein paar Jahren.

00:02:31: und mich würde mal total von dir interessieren was denkst Du wie wichtig ist Persönliches Wohlbefinden, wenn du mit deinem Business erfolgreich sein willst?

00:02:42: und wie hat sich deine Perspektive, dein Bild dahingehend über die Jahre verändert.

00:02:48: Das heißt... Wie war das vielleicht am Anfang?

00:02:51: Wie ist es jetzt heute?

00:02:53: Was sind so deine Gedanken dazu?

00:02:56: Ich finde das super spannend weil ich auf jeden Fall denke dass genau das wie du sagst, voll der Prozess ist.

00:03:02: Und ich glaube hättest du mich von ein paar Monaten gefragt?

00:03:04: Hätte ich dir halt auch was anderes geantwortet als heute?

00:03:06: Weil heute sage ich dass ich wirklich denke das sich selbst an erste Stelle stellen und das eigene Wohlbefinden zu fördern fast mit der wichtigste Punkt ist um überhaupt erfolgreich sein zu können.

00:03:17: weil man kann ja einfach diese ganzen Floskeln die wir tausendmal hören dieses you cannot pour from an empty cup und bla bla bla.

00:03:24: Wir wissen es alle aber es ist halt leider so.

00:03:27: Aber dass das so is hat sich glaube ich im Laufe der Zeit absolut gewandelt oder immer mal wieder verändert, weil ich glaube eigentlich gestartet bin.

00:03:35: Habe ich schon gedacht ja ich möchte auf jeden Fall dass das irgendwie auch mein Herzensding wird und dass ich damit vor allen Dingen glücklich bin.

00:03:43: und naja ich glaube ich habe auch sehr sehr oder ich bin sehr sehr... nicht gedankenlos, aber ich bin schon eher einfach automatisch und zufällig irgendwie so eine unternehmerische Reise gestartet.

00:03:54: Und während der Aufbaufase hatte ich auch das Glück oder vielleicht ein gutes Framing, dass es am Anfang sehr gut geklappt hat direkt zu starten und dann während wirklich Aufbau passiert ist habe ich auf jeden Fall mein eigenes Wohlbefinden ziemlich weit hinten angestellt und ich glaube das geht in den vielen Sohre.

00:04:14: Ich glaube auch, dass das teilweise halt normal ist und auch normal sein muss.

00:04:18: Es ist eben nicht nur du bist so frei und ein Businessgefühl bedeutet persönliche Freiheit.

00:04:23: Ich denke ganz stark, dass es absoluter Schwachsinn ist ehrlich gesagt, sondern dass es halt wichtig ist auch Zeiten zu haben in denen du das so machen musst.

00:04:31: aber es muss auch die Zeiten wieder geben, indem du wieder zurück ruderst und merkst, das ist kein nachhaltiges Konzept, sondern das sollte so ein Prämfachenkonzept sein.

00:04:41: Voll!

00:04:42: Ja, bin ich hundert Prozent bei dir.

00:04:44: so viele coole Sachen die du jetzt schon gesagt hast.

00:04:46: Ich glaube das es am Anfang vielleicht auch ein bisschen gut ist dass man

00:04:50: so

00:04:50: naiv irgendwie rein startet und sich so denkt so oh und jetzt mache ich mein eigenes Ding und jetzt baue ich das irgendwie für mich auf usw.

00:04:57: Und dass man da natürlich auch Vollgas gibt.

00:05:02: und jetzt haben wir hier gerade schon eine Sache angesprochen die finde ich mega spannend und zwar dieser Gedanken Es muss diese Sprintphasen geben, aber wir müssen auch wieder in einen Marathon-Modus oder auch in ein Default Mode reinkommen.

00:05:18: Und was ja häufig passiert ist man klatscht eine Sprintphase

00:05:24: an

00:05:24: die nächste dran und merkt dann gar nicht... Braucht irgendwie mal wieder ein bisschen Luft zum Atmen.

00:05:33: Gerade dann, wenn z.B.

00:05:35: viele coole Projekte reinkommen Wenn man viele strategische Sachen machen will und wenn man einfach generell so eine große Passion für das hat was man da tut Und wenn man gefühlt... ...Vierundzwanzig Sieben eigentlich arbeiten könnte und arbeiten möchte Hast du da mittlerweile für dich so'n bisschen ein Dreh raus?

00:05:56: Oder einfach sagst Du Hey!

00:05:57: Okay, das ist jetzt eine Sprintphase.

00:06:00: Da haben wir ganz intensiv an dem Projekt gearbeitet und jetzt gucken wir, dass wir mal ein paar Wochen oder ich weiß nicht Monate Tage zwischendrin haben, wo es wieder so ein bisschen normaler läuft und wo man auch in Anführungszeichen einen recht geregelten Alltag hat wenn man davon sprechen kann.

00:06:22: Wie ist es bei euch?

00:06:25: Ich glaube halt ein Thema, also für mich.

00:06:27: Jetzt hast du ja schon gesagt ich mache mehrere Sachen und das ist Fluchensegen manchmal gleichzeitig.

00:06:32: Also mein Business was mittlerweile so ist.

00:06:34: Das gesamte Business-Modell hat sich am Anfang aus meiner eigenen Arbeit als Beraterin Strategien als Konzultin, also als Personal Brand entwickelt.

00:06:43: zur Agentur ziemlich organisch irgendwann.

00:06:46: So dass ich auch nie so richtig gesagt habe ich möchte eine Agentur und möchte unbedingt solche Agentur Strukturen fahren zusätzlich dazu eben noch unseren eigenen Space aufgemacht, der sowohl uns dient aber ja auch ein eigenes Business-Modell ist.

00:07:00: Also wir vermieten das Studio wie du schon gesagt hast als Tageslichtstudio als Event Location.

00:07:04: Das bedeutet auch dass es ja ein sehr forderndes Businessmodell weil wenn du eine Location bist, ne?

00:07:09: Wir wissen das alles.

00:07:10: Es ist egal ob's Event sind, ob's Business is oder eben auch gerade so das Thema Werbung dreht.

00:07:18: Schnelles Business, das heißt wenn Anfragen kommen müssen die schnell beantwortet werden.

00:07:22: Wochenendarbeit ist da ziemlich normal.

00:07:24: Agenturarbeit gerade im Marketing auch wenn ich immer sage wir operieren ja nicht am offenen Herzen aber... Die agieren oft so als hätten wir das.

00:07:32: Das heißt wir sind halt selber in der Verantwortung auch mal da ein bisschen humbling Moments einzubauen und zu sagen okay was hat wirklich Prio und was nicht?

00:07:42: Und wie man daraus schon wahrscheinlich hört, ich bin auch ein Mensch.

00:07:44: Ich arbeite gerne!

00:07:45: Ich mag das alles und liebe es.

00:07:48: Ich brenne sehr schnell für Dinge.

00:07:50: Und ich brenn dann auch sehr heiß.

00:07:51: Das heißt wenn ein Ding gekommen ist, bin ich immer so... Ja, das machen wir und das ist gut.

00:07:57: Als ich das Studium aufgemacht habe, ungefähr drei Jahre jetzt?

00:08:02: In der Phase oder gerade so in dem ersten Jahr, eigentlich in den ersten zwei Jahren habe ich viel zuviel gearbeitet.

00:08:08: Das muss man einfach rückblickend sagen.

00:08:10: Ich hatte fast zwei Jahre lang sieben Tage Wochen.

00:08:13: Ich hab eigentlich kaum Urlaub gemacht oder keinerlei Urlaub gemacht und das geht einfach an niemandem Spurlos vorbei.

00:08:20: Ich habe zu wenig Hobbys auch gehabt im Sinne von ich hatte keine andere wirkliche Passion nebenbei außer meiner Arbeit.

00:08:26: also natürlich die Basic Sachen aber... Das fällt einem ja gar nicht so auf, bis man halt nicht vielleicht irgendwann wirklich merkt okay wenn ich das jetzt so länger mache ist es eben nicht nachhaltig und kann ja wirklich auch schwerwiegende Themen mit sich bringen.

00:08:41: Und ich würde jetzt sagen was ich mittlerweile mache und das ist jetzt ein Prozess seit einem halben dreiviertel Jahr also das hat Anfang fünfundzwanzig angefangen dass mir schon klar war es muss sich hier etwas ändern.

00:08:52: und ich möchte vor allen Dingen da sich was ändert nicht nur dieses Ja Ich müsste mal sondern ich habe es wirklich so intrinsisch gespürt Und ich glaube, was ich halt mittlerweile mache ist einfach zu versuchen A. Ich mache Wochenenden.

00:09:06: also ich mache wirklich Wochenenden und auch wenn wir Arbeit im Studio haben oder auch wenn Dinge anfallen dann tue ich die.

00:09:12: aber drum herum gestalte ich mein Wochenende und eben auch wirklich diese Freizeit als Freizeiter.

00:09:19: sich plane gezielte Freizeitsaktivitäten ich mach verschiedene dinge unter der Woche Weil ich würde sagen, ich bin immer noch nicht so die Urlaubsperson.

00:09:27: Also ich arbeite immer noch wahnsinnig gerne und viel.

00:09:30: aber Ich versuche zwischen der Arbeit Die Tage besser zu gestalten im Sinne von malen früherer Feierabend meine längere Mittagspause also diese Flexibilität, die man zwar immer sagt, wie man hätte als Unternehmerin und Selbstständige auch mir wirklich zu priorisieren weil wenn ich immer nur sage euch kann ja total frei sein Aber eigentlich bin ich meine schlimmste eigene Chefin und schlimmste Angestellte Dann passt nichts.

00:09:53: so Diesen Prozess, den habe ich wirklich lange und intensiv im letzten Jahr machen müssen.

00:10:00: Weil es ganz lange so war dass ich wenn ich um siebzehn Uhr zum Sport gehen wollte mich so dafür selber Kasteid habe das es auf keinen Fall geht das jetzt noch mein Team arbeitet und ich ja nicht.

00:10:10: Und oh mein Gott!

00:10:11: Und ich glaube das braucht ganz viel mentale Arbeit bevor es wirkliche Aktivitätenarbeit gibt So.

00:10:19: Du hast jetzt gerade was voll Spannendes gesagt.

00:10:21: Das ist sehr häufig ein Case Dieses, ich habe eigentlich abends eine Sportklasse oder eine Verabredung mit einer Freundin.

00:10:29: Oder irgendwas anderes Privates was ich gerne machen möchte und dann ist da noch dieser Shitload of Work.

00:10:36: Also wirklich Agenda bis dahin unter das Dach!

00:10:40: Und du hast jetzt gerade gesagt es hat für dich einiges an mentaler Arbeit gebraucht um dir das vielleicht auch zu erlauben gerade wenn dein Team noch arbeitet.

00:10:53: Was glaubst du, was waren da so die wichtigsten Punkte das zu sagen konntest?

00:10:59: Aber ich gehe jetzt.

00:11:00: Weil ich weiß, dass ist wichtig für mich!

00:11:02: Was hat sich da verändert?

00:11:05: Jetzt natürlich hier total direkt intensives Thema vielleicht.

00:11:09: aber zum einen muss man halt sagen wir hatten im letzten Jahr in der Familie ein ziemlich harten Einschlagsfall.

00:11:15: also es gab einfach ein Todesfall bei uns in der familie den ich begleitet habe mit meinem Partner und das war Einfach eine ziemlich heftige Geschichte, die wahrscheinlich auch und das klingt vielleicht ein bisschen pathetisch.

00:11:26: Aber es war tatsächlich so wie es manchmal ist wenn man sieht dass Dinge endlich sind.

00:11:31: ich habe gebraucht um zu verstehen Dass es nicht nur darum geht dass sich abends irgendwie noch bis dreiundzwanzig und dreißig arbeite sondern dass es einfach Dinge gibt auf dieser Welt die wichtiger sind dass das eigene Leben endlich ist dass das leben von lieben Menschen endlich ist.

00:11:44: Und Ich habe anscheinend leider sowas Gebraucht Um wirklich zu finalisieren Das Es Jetzt an der Zeit Ist weil Schon vorher bei mir eben habe ich ja gesagt, dieser Gedanke sind geformt hat.

00:11:55: Aber der letzte Punkt und dieses Letzte okay das ist wirklich nicht mehr.

00:12:00: also es ist einfach endlich.

00:12:01: Das hat es hier gebraucht und ich denke oft und deshalb sage ich das auch.

00:12:06: Es braucht vielleicht nicht das miterleben davon aber es braucht dass immer wieder sich bewusst machen darf und noch immer wieder mit anderen darüber Und auch immer wieder nicht nur zu sagen, ja das mache ich noch und das kommt noch später.

00:12:18: Das ist so wichtig also sich ein bisschen manchmal von der Wichtigkeit entnehmen.

00:12:25: Wir tun alle so als wäre unser Business das Allerwichtigste auf der ganzen Welt aber das ist es einfach leider nicht.

00:12:30: Ich glaube wenn man anfängt selber nicht ganz so wichtig zu nehmen in dem was so wichtig ist dann fängt es an besser zu werden Effizienter zu werden damit.

00:12:42: Also ja, ich hoffe du verstehst was ich meine?

00:12:44: Ja voll und... Ich weiß nicht.

00:12:48: hast Du dann businessseitig irgendwelche Einbußen festgestellt als Du gesagt hast so aber ich gehe jetzt um sitze nur zur Klaas

00:12:57: Nee, nee, nee.

00:12:59: Eher überhaupt nicht!

00:13:00: Also ich glaube das ist ja ein Prozess.

00:13:02: also ich würde sagen so die paar Schritte des Prozesses waren zum einen diese Priorisierung dass ich halt wirklich gesagt habe so Ich setze Grenzen und vor sich selber auch man grenzt ja auch endlich mal sich selber ab weil du bist ja die eigene Person die immer über die eigenen Grenzen geht.

00:13:19: Das hat natürlich dazu geführt, dass ich auch angefangen habe bei Clients besser Grenzen zu setzen.

00:13:25: Bei Anfragen und Dingen.

00:13:26: Und es hat noch niemandem auf dieser Welt geschadet.

00:13:29: Es ist einfach so die meisten Menschen mögen Grenzen und klare Frames weil sie in denen einfach auch gut arbeiten können.

00:13:36: Und das gilt sowohl für unser eigenes Team als auch für die Kunden und Kundinnen und die Anfragenden, die kommen.

00:13:41: wenn man klar ist dann ist man immer am besten bedient.

00:13:47: Ich bin schon immer ein Mensch gewesen, der relativ straight ist zwar.

00:13:51: Aber ich musste mir halt eingestehen im letzten Jahr okay aber diese Grenzen die du selber nicht beachtest bei dir das ist so der letzte Punkt dafür dass es eigentlich besser läuft als vorher weil man klarer ist weil man ja auch dadurch also wie viel Zeit man verliert indem man zum Beispiel eben gar nicht Grenzen setzt, aber wenn wir ehrlich sind auch nicht produktiv ist.

00:14:11: Also weil niemand ist ja oft in dieser... also du könntest zu Klas gehen oder zum Sport gehen oder du könntet die Verabredung machen oder du kannst da drei bis vier Stunden einfach vor deinem Computer eine halbe Panikattacke bekommen, weil du denkst du müsst es noch machen hast aber faktisch nichts gemacht.

00:14:26: und seitdem ich diese Zeiten jetzt effizienter nutze zb gerade für Sport, für Dinge die mir gut tun Ich bin halt viel, viel effektiver in der anderen Zeit weil ich mehr Kraft habe.

00:14:37: Weil ich mehr Klarheit habe, weil ich mich gut pflege und das bin ich ja auch mittlerweile einfach meinem Teamschuldig.

00:14:43: Wenn ich ein Team führe dann müssen die sich auf mich verlassen können und ich mich nicht nur noch auf mich.

00:14:49: Ja voll!

00:14:50: Die nehmen den natürlich auch ein Stück weit.

00:14:53: Dinge und Verantwortung können Agenda runter, aber ich glaube ihnen wie ein Balance sich das so.

00:14:58: Man spielt sich die Verantwortungsbälle hin und her, ne?

00:15:02: Die verlassen sich ja auch darauf dass du deinen Job machst, du verlässt sie darauf, dass Sie ihren Job machen.

00:15:07: Und ja, das ist so eine wertvolle Sache, die Du gerade auch gesagt hast mit dem hey wenn Ich mich gut um mich kümmere!

00:15:14: Wenn ich mich pflege hast Du gesagt Dann kann ich das auch wieder in mein Business reingeben.

00:15:20: Das heißt, wenn ich meine persönlichen Bedürfnisse auf der Freizeit-Ebene priorisiere und dafür sorge dass es mir gut geht habe ich mehr Energie die ich in meinen Business investieren kann für Optimierung.

00:15:34: Und diese Optimierungen können dann natürlich auch meinen Businesserfolg wieder nach vorne pushen.

00:15:39: und dann kann ich mich weiter überlegen Wo will ich mir noch mehr Freiraum schaffen?

00:15:44: oder will ich den Freiraub vielleicht in andere Projekte investieren?

00:15:49: Und daraus entsteht so ein cooler Kreislauf im Grunde genommen, den wir dadurch enablen dass wir uns selbst als Menschen ernst nehmen und indem wir auch die Themen ernst nehmen.

00:16:05: Die uns auf einer persönlichen Ebene einfach wichtig sind und das ist sowas Cooles und das ist so was wertvolles.

00:16:14: Und ja, manchmal braucht es irgendwie einen krassen Einschnitt dass man irgendwie so checkt hey es soll jetzt auch wirklich andersrum gehen und ich liebe es dann immer total drüber zu sprechen wenn man auch plötzlich merkt hey

00:16:29: Ich

00:16:29: muss nicht den ganzen Abend durcharbeiten!

00:16:33: Ich musste nicht mir das Wochenende als Hintertürchen aufhalten um da noch irgendwelchen Grimmskrams fertig zu machen.

00:16:42: Sondern ich kann mir selbst sagen, okay keine Ahnung, Freitag Nachmittag, sechs Uhr, siebzehn Uhr danach will ich mit Freundin irgendwo hingehen und dann ist es auch wirklich Wochenende!

00:16:53: Und was ich bis dahin geschafft habe, ist das gut und alles andere, das nehme ich mit in die nächste Woche weil die Zeitrechnung am Freitageabend nicht aufhört.

00:17:02: Ja und man muss vor allen Dingen auch sagen du hast gerade etwas gesagt Oder du hast mehrere Sachen gesagt.

00:17:06: Einmal was zum Team, da will ich gleich noch drauf kommen.

00:17:08: und dann eben das Thema es ist Priorität, dann eben eine Verabredung zu haben oder ich möchte jetzt eben mir nicht das Wochenende vornehmen.

00:17:16: Ich will dazu nur kurz sagen, ich bin ja auch noch da auf jeden Fall on the way.

00:17:21: Und generell würde ich sagen ich arbeite immer noch wahnsinnig viel und ich arbeide auch immer noch glaube ich viel viel mehr als vielleicht Manch anderer, was aber eben überhaupt nichts Gutes oder Schlechtes ist.

00:17:33: Ich finde generell diese Art, dass wir halt alle das Gefühl haben man muss bewerten wie viel Arbeit es gut, wie viele Grinden... Es ist eh ein gefährlicher Trend, dass man sagt je mehr ich arbeite desto erfolgreicher bin ich, je mehr wirklich mich dem Ganzen hingebe.

00:17:48: Das ist alles ja ein sehr gefährlicher Grad auf dem wir da wandern.

00:17:52: Ich denke einfach, der wichtige Schritt ist solche Dinge zu machen und dennoch zu wissen.

00:17:56: Also solche Dinge wie Verabredung, Termine, Prioritäten auch mal Freizeiten zu genießen und den noch zu verstehen wann wird es eben wichtig?

00:18:04: Und dann muss ich wie wir vorhin hatten diese Sprintphasen einhalten weil die Gefahr glaube ich auch da ist.

00:18:11: bei diesem ganzen Thema herrschen ziemlich starke schwarz-weiß Denken oder generell einen nur schwarz weiß eine schwarz weiss Möglichkeit Weil wir einfach auch in der Welt leben in einer Gesellschaft leben in der Arbeit und Produktivität einfach ein sehr, sehr heißes Thema ist.

00:18:28: Wie gehen wir damit um?

00:18:29: Was bedeutet das für einen?

00:18:30: Und deswegen gibt es eben oft nur ich möchte den Mühlen entfliehen und mich jetzt für immer frei machen und nie wieder arbeiten und passives Einkommen und was wir da alles so hören, dass ja alles nicht passive ist weil irgendjemand muss es ja tun.

00:18:42: also es kommt ja nicht einfach so Wir leben einfach in einem kapitalistischen System, was sollen wir tun?

00:18:47: Das ist so.

00:18:48: Aber Zum anderen ist es eben auch so, dass wir jetzt auch nicht sagen können okay ich will nie wieder Feierabend machen und alle Bedürfnisse aller anderen Personen kommen vor mir.

00:18:58: Das ist ja das was die meisten sagen sowohl wenn der Kunde anruft sagen wir sofort Ja auf jeden Fall.

00:19:03: Und das funktioniert so einfach für niemanden gut.

00:19:06: und am Ende leidet immer jemand.

00:19:08: Und ganz oft auch die Arbeit, weil gerade bei uns oder auch bei mir ich arbeite mit meiner Kreativität.

00:19:14: Ich arbeite Mit meinem Kopf.

00:19:16: Ich arbeite mit meinen Ideen.

00:19:17: Wenn ich keinen Input von außen bekomme, wenn ich mich nur in meinem eigenen Kopf aufhalte, weil ich keinerlei Pause mache, dann kann ich nicht gute Ideen für meine Kunden und Kundinnen generieren und

00:19:28: kreieren.".

00:19:30: Und dann funktioniert ja nichts.

00:19:32: Also das geht ja nicht.

00:19:34: Voll!

00:19:36: Ich bin echt schon ein Prozent, was es angeht bei der.

00:19:40: ich finde so cool dass sich gerade so als Symbiose entwickelt.

00:19:44: Ich würde gerne auf den einen Punkt eingehen denn du grade gesagt hast mit diesem Thema wir machen da gerne zwei Schublaten auf und entweder will der hundertprozent hasler sein und ich sehe morgens um fünf auf und dann keine ahnung mache ich irgendwie erst mein krasses workout und dann wie auch immer wir kennen diese ganzen stories oder ich bin halt auf der anderen seite irgendwie so die flowy fairy mit was du gesagt hast, passives Einkommen usw.

00:20:14: und man denkt ja so gerne in diesen Schublaten.

00:20:19: also man macht ja gerne so ein Schublade auf und dann so okay da bin ich drin alles klar schublade zu das ist dann mein frame und nachdem arbeite ich dann.

00:20:28: es ist auch einfacher.

00:20:30: es ist ja auch einfach einfacher so und ich glaube genau dass ist es ja.

00:20:33: ne?

00:20:34: Es wäre schöner hätten wir eine Schublate die wir wählen können.

00:20:41: Aber die eigentliche Magic liegt ja darin, zu sagen Wann befinde ich mich in welchem Universum.

00:20:50: Also wann bin ich jetzt gerade in dieser?

00:20:54: Ich haue jetzt richtige Reihenphase und was brauche ich dafür dass es mir auch darin gut geht?

00:21:01: Und wann bin ich jetzt gerade vielleicht in der anderen Phase, in der ich völlig anplage und völlig was anderes mache?

00:21:09: Und wann ist es vielleicht ein In-between.

00:21:11: Das bedeutet aber eben dass wir nicht nach so einer vorgegebenen Schablone leben können sondern das bedeutet halt, dass wir uns immer wieder selbst auch die Frage stellen müssen Wo stehe ich gerade?

00:21:24: Was sind gerade meine Bedürfnisse, was ist gerade dran.

00:21:27: Was ist Business-Seite grade wichtig?

00:21:30: Welche Ziel habe ich?

00:21:32: und das macht irgendwie so ganz klar dass dieses ganze Ding auch mit Ich will mein Business um ein Leben herum kreieren Und ich möchte Business Erfolg und ich möchte Lebensqualität Dass es so eine hoch individuelle Geschichte ist und dass es eben auch ganz stark bedeutet wir müssen uns mit uns selbst auseinandersetzen

00:21:52: Ja und es ist, wie du sagst, es ist Auseinandersetzung mit sich selbst.

00:21:56: Es ist selbst Reflexion.

00:21:57: Es is eben auch Arbeit!

00:21:59: Und genau das haben wir ja gerade auch gesagt... Ich glaube, dass ist der Punkt den viele haben und den ich auch hatte.

00:22:04: Der ist so nachvollziehbar wenn Du viel Arbeit hast.

00:22:06: Wenn Du schon denkst naja, ich arbeite ja schon sieben Tage die Woche.

00:22:10: Ich mach ja schon keinen Urlaub.

00:22:11: Wie soll ich denn dann noch schaffen mich jetzt hier auch noch mit mir zu beschäftigen?

00:22:15: Weil man ja nicht sieht was am anderen Ende dieses Tunnels kommen könnte.

00:22:19: Eben mehr Freiraum für besseres arbeiten, für effizienteres Arbeiten.

00:22:23: Also das ist ja auch ein Stück ne Selbstverantwortung die wir haben und ich glaube dass es was wo man sich schon darüber im Klaren sein muss dass wenn Selbstständigkeit Unternehmertum die eigene Reise sein soll ist diese Selbst Verantwortung einen großer Punkt den man eingehen muss und denen man machen muss und wo man Sich darüber auch in klaren sein muß dass das nicht gehen wird.

00:22:45: egal nämlich ob das Team wächst oder egal ob Sachen abgenommen werden Weil das wollte ich vorhin sagen, ist ja auch so was.

00:22:52: Ja, das Team wächst aber wir wissen alle wie es ist mit wachsendem Team, wachsen die Aufgaben bei dir selber weil dann musst du dich um ganz viele andere Kürmen und Bürokratiesachen um... Das kommt ja immer etwas dazu!

00:23:02: Die Probleme werden mit Größe größer und nicht kleiner oder anders?

00:23:08: Ja, voll.

00:23:12: Damit können wir eigentlich voll cool auf ein weiteres Topic switchen.

00:23:17: Wir haben jetzt gerade schon so ein bisschen drüber gesprochen.

00:23:19: Hey, auf der Haltungsebene darf sich was verändern?

00:23:23: Wir haben darüber gesprochen... wir müssen reflektieren!

00:23:27: Das ist kein One Fit All Thing sondern es geht wirklich darum rauszufiltern, was ist das denn jetzt für mich und du hast grade eben auch noch dieses ganze Thema benannt mit Team und das wird größer.

00:23:40: die Probleme werden vielleicht größer vielleicht aber irgendwie auch anders.

00:23:46: Und vielleicht gerade eben dann, wenn wir noch so am Anfang unserer Journey stehen und vieles alleine machen.

00:23:53: Dann habe ich ja immer ganz viele verschiedene Hüte auf und unter anderem aber auch den Hut der Unternehmerin des Unternehmers also der Hut, der sich eigentlich darum kümmert dass es bisens läuft das wir uns strategisch weiter entwickeln und je größer das Unternehmen wird und wenn ich dann vielleicht auch Mitarbeiter hab die sich für operative Sachen

00:24:16: eben

00:24:17: einsetzen, vielleicht auf der Marketing Ebene.

00:24:19: Vielleicht auf der Sales Ebene bedeutet das mein Unternehmerin, mein Unternehmahut wird anteilig an der Woche größer.

00:24:29: Was denkst du?

00:24:31: Wie hat sich das bei dir entwickelt und wie hat sich dementsprechend vielleicht auch über die Jahre hinweg deine eigene Haltung dahingehend verändert?

00:24:43: würde auf jeden Fall sagen, also ich kann dazustimmen was du gerade gesagt hast dass der größer wird.

00:24:47: und der Unternehmerin Hut ist bei mir auf jeden fall größer geworden.

00:24:51: Mein ganzes Business oder beziehungsweise Ich selber komme ja eigentlich aus der komplett auch kreativ Ecke als ich bin jetzt als Kreative in der Kreativbranche aber ich komm ursprünglich vom Theater ich komme aus dem superkreativen Bereich.

00:25:02: das heißt mein kreativer und Anteil an Auch ein bisschen Ja, dieser intrinsische Anteil.

00:25:09: Der war am Anfang natürlich wahnsinnig groß weil daraus ist alles irgendwie entstanden und ich habe immer gesagt Ich bin Künstlerin mit Unternehmerin Herz.

00:25:17: so ne Weile würde ich sagen ich bin Unternehmerinnen mit künstlerim Herz Weil ich auf jeden Fall denke dass sich das so verändert dass irgendwann auch klar wird, man muss sich einfach auch entscheiden.

00:25:29: Möchte man was ins Wachstum bringen in ein unternehmerisches Konstrukt?

00:25:33: Oder möchte ich – weil das ist ja auch eine Option!

00:25:35: Niemand muss wachsen, niemand muss Unternehmerin werden.

00:25:38: Das ist voll für niemanden irgendwie ein Ziel oder muss kein Ziel sein.

00:25:42: Wenn man sich aber dafür entscheidet, ist es schon so und so.

00:25:45: Es ist bei mir jetzt auch, dass ich momentan viel mehr operative Dinge tue vor allen Dingen eben auf der Ja, auf der Ebene von Kundengewinnung also strategische Sachen.

00:25:56: Also ich bin bei uns zuständig Ich bin als Strategie nach wie vor Team also Team Lied sozusagen.

00:26:01: Ich mache die strategische Arbeit.

00:26:03: Ich mach die Markenentwicklung.

00:26:04: Ich macht das alles hab da den Hut auf aber natürlich habe ich vorrangig auch den Hut aus um Sachen abzusegnen Um eben neue Kundinnen in das ganze Unternehmen zu holen Die ganzen Dinger wirklich am Ende zu ja operativ nochmal abzusegnet Aber die Dinge abzugeben Das war am Anfang schon etwas, was mir auch natürlich schwerfiel.

00:26:24: Ich glaube das allen schwer fällt und gerade wenn man kreativ arbeitet weil man dann sehr bestimmte Vorstellungen hat wie soll es aussehen?

00:26:32: Wie soll das gemacht werden?

00:26:34: Und da ist es natürlich einmal wichtig die richtigen Menschen irgendwie in das Tier zu holen.

00:26:38: Das ist auf jeden Fall der erste Prozess dass man merken muss grade bei Kreativarbeit ist nicht nur offen Papier das was sie können sondern es ist vor allem auch so eine Art ja mentale Verbindung.

00:26:49: also verstehen.

00:26:51: Also wenn ich irgendwie im Kopf habe, wie vielleicht die Brand von einem Kunden schon wirken soll.

00:26:57: Aber ich das nur strategisch und dann im Kopf so ein bisschen ausarbeiten muss natürlich... Die Art Director bei unserem Team verstehen was will ich da eigentlich?

00:27:05: Wie soll der Vibe sein?

00:27:06: Was ist da los?

00:27:06: Und das ist so ein großer Anteil!

00:27:09: Und dann habe ich irgendwann auch einfach gemerkt, wenn ich so wahnsinnig stark perfektioniere und nacharbeite und nachfassen möchte werde ich mich nie davon befreien wie die Dinge eben laufen.

00:27:20: Und deshalb ist es bei uns auch ein sehr vertrauensbasiertes Teamverhältnis.

00:27:25: also jeder arbeitet auch nach seinen bedürftigen orientierten Arbeitszeiten außer wir haben wirklich Grundprojekte wo das nicht geht.

00:27:30: Also wenn wir sagen haben wo es einfach eine Erreichbarkeit gibt.

00:27:33: Wir haben auch eine Kerner Reichbarkeit.

00:27:35: aber jeder arbeitet und jede arbeitet zu wie es für sie funktioniert.

00:27:40: Und wenn eine eben gerne um drei Uhr die Sachen fertig macht, dann ist das fein.

00:27:45: und wir haben ne andere Team-Member, die arbeitet eher morgens weil sie am Nachmittag surfen geht.

00:27:48: Die ist nämlich immer halb in Portugal, halb hier.

00:27:51: Cool!

00:27:53: Um das auch zu lernen und zu akzeptieren, ist glaube ich auch schon ne Kunst also was man können muss.

00:28:00: Mhm ja voll.

00:28:04: Du hast jetzt gerade gesagt so, naja ich hab ja diesen Unternehmerin Hut auf und ich bin aber auch nach wie vor die Kreative.

00:28:12: Fällt dir dieser Switch hin und her leicht?

00:28:16: Oder ist das was wo du so das Gefühl hast uuh da muss sich immer wieder auch aktiv in diese Rolle kommen weil was ich nämlich auch feststelle und dann würde mich mal voll interessieren wie dir das geht aus einer unternehmerischen Perspektive agiert man tendenziell ein bisschen rationaler, ich will nicht sagen hundertprozent rational weil das schafft glaube ich niemand.

00:28:40: aber rationaler und so der kreative Anteil da ist manchmal auch Emotion also dass oft viele Emotionen mit dabei.

00:28:50: Da ist Leidenschaft mit dabei und wenn dann da irgendwas nicht funktioniert oder vielleicht dem Kunde nicht gefällt oder im Team nicht gut ankommt dann ist es ja manchmal auch so ein bisschen, dass man sich das eher persönlichern nimmt.

00:29:04: Und

00:29:04: ich würde mir voll interessieren wie's dir damit geht mit diesem Hin- und Herwechsel.

00:29:09: Nimmst du das auch so wahr?

00:29:11: Sagst du Borkjahrer bei mir ist das voll anders?

00:29:13: Wie ist das?

00:29:15: Also rein auf operativer Ebene ist es auf jeden Fall oft schwierig, sodass ich mittlerweile da wirklich auch relativ klar versuche mir einen Rahmen zu schaffen wann ich was mache.

00:29:24: Also vor ein paar Jahren hätte ich immer noch gesagt ach ich bin so eine flowy Person und ich arbeite das schon alles irgendwie ab und ich kann das gar nicht so gut mit Routinen und so... Ich kann das immer noch vielleicht nicht gut mit Rotieren?

00:29:35: Ich brauche sie aber dafür dass innen drin der Flow funktioniert also wie so'n Rahmen indem du dann das Bild malst.

00:29:41: Das heißt diesen Rahmen gibt es auf jeden Fall, also dass ich bestimmte Zeiten in der Woche habe wo ich ganz klar eben die unternehmerischen Dinge tue.

00:29:49: Also wo ich sage so an den und den Tagen müssen irgendwie strategische Dinge gemacht werden da muss irgendwas vorangebracht werden.

00:29:55: Da hab' ich dann auch nichts mit den Kreativprozessen zu tun.

00:29:58: oder wir haben ganz klare Abnahme Prozesse wo ich wirklich dafür bereit sein muss und wir das auch so machen.

00:30:05: Und ich würde sagen, dass andere die Frage von was einen trifft und wie man effizient arbeitet oder nicht.

00:30:11: Oder was ist kreativ?

00:30:12: Was ist effiziente?

00:30:13: Das ist für mich oft so das Ding.

00:30:14: Weil wenn wir Prozesse haben – also wir begleiten ja ganz oft Kundinnen und Kunden vom wirklich ersten strategischen Ansatz über ihre komplette Markenentwicklung bis hin zu Markenaktiverungen auf den verschiedensten Kanälen.

00:30:30: Ein Anteil, der ganz oft sagt ich hätte total los dass wir das so machen und dass wir die Brandy und die Möglichkeiten da sind.

00:30:39: Und ich als Kreative und auch als Markenstrategin möchte das natürlich so machen.

00:30:43: Ich als Unternehmerin und als Chefin bin aber natürlich auch Budget verantwortlich zum Beispiel.

00:30:48: Wenn wir ein ganz klares Budget haben was vom Kunden oder von der Kundin vorgesetzt ist dann kann ich nicht sagen Wir machen dies noch sondern dann müssen Abstriche gemacht werden Was mir am Anfang schon schwer fiel, was aber irgendwann natürlich auch sich zeigt.

00:31:04: Und ich bin immer eine Person gewesen die dann gesagt hat wir machen das einfach trotzdem und weil es so toll ist und weil das so ein kreativ Ding ist.

00:31:10: Das bricht dir... Genau!

00:31:11: Das brricht dir aber irgendwann ein Genick.

00:31:14: und wenn du irgendetwas merkst dass das nicht funktionieren kann weil es in dieser Budgetverantwortung nicht möglich ist Dann muss der Hut aber ganz doll aufgesetzt werden und dann musst du einfach sagen, das können wir so nicht machen.

00:31:25: Und dann ist es ja auch meine Verantwortung, Kunden das zu erklären, Kunden das zu erklären.

00:31:30: Und es funktioniert immer besser wenn ich in diesen Prozessen stärker Unternehmerin und Chefin bin als nur kreative.

00:31:38: und die Kreative kommt am Anfang und am Ende der Arbeit quasi also in der ersten Phase von Oh mein Gott!

00:31:42: So viel Ideen wälzen und das könnte alles sein?

00:31:45: Dann bin ich Unternehmerinnen und begleite dem Prozess dass meine Team-Member arbeiten können.

00:31:50: Ich bin nicht wieder kreative, wenn wir am Ende dann das ganze Feedbacken und erklären und machen und tun.

00:31:55: Und da darf ich dann auch emotional sein und da dürfen wir das alles verarbeiten.

00:31:58: aber dazwischen muss schon irgendwo dieser Rahmen passen.

00:32:03: Oh!

00:32:03: Ich finde es kann so genial, Isabel, dass du das hier mit reinbringst weil... Ich gerade immer wieder dann wahrnehme, dass es da eine sehr große Resistance gibt gegen dieses unternehmerische Denken und gegen Strukturen und gegen Routinen.

00:32:19: Wenn wir eben in so einer kreativen Bubble sind!

00:32:24: Und das ist aber ja total enabling kann und uns in so einem Prozess unterstützen kann ich glaube... Das zeigt das gerade paar Exzellents, was du da jetzt reingebratst.

00:32:34: Deswegen bin ich da so froh drum, weil es ja wie gesagt häufig ein bisschen eine Abwehrhaltung irgendwie gibt und ich finde es einfach voll spannend, dass so einen Ticken auseinander zu nehmen.

00:32:46: Und du sagst dir selber auch, das war ein Prozess!

00:32:48: Das hat nicht von Anfang an so funktioniert.

00:32:51: Du hast gesagt so hey am Anfang haben wir das dann einfach noch on top gepackt.

00:32:56: Gab's da ein Happening?

00:32:58: Als du selbst festgestellt hast, jetzt geht's nicht mehr anders.

00:33:03: Jetzt müssen wir hier auch Grenzen setzen und das ist einfach nicht mehr im Bedirh.

00:33:09: oder ist es so natürlich mit dem Flow irgendwie gekommen?

00:33:13: Ich glaube eher schon natürlich, also es gab jetzt kein krasses Happening.

00:33:16: Aber ich glaube das ist dann einfach sehr gewachsen weil natürlich wenn einfach... Also ich habe natürlich angefangen wie immer anfängt mit einer Team-Member fest im Team und den anderen Freelancerinnen und Freelancern die zweite Team-member fest und je größer gerade das feste Team wird und je mehr man einfach gucken muss okay was macht Sinn im Projekt?

00:33:34: Was will ich auslagern?

00:33:35: Was möchte ich in Haus machen?

00:33:36: Was möcht ich verkaufen?

00:33:37: Und natürlich die Wirtschaftslage ist auch einfach in den letzten Jahren so dass natürlich ist einfach sinken, da kann man sich nicht von Schein machen.

00:33:44: Also gerade im Marketing und Kreativbereich sind die Leute sehr schnell so all-all.

00:33:49: Das machen wir mal mit KI und den Rest macht jeder mit einem kleinen Budget.

00:33:52: das kommt einem halt auch entgegen.

00:33:54: Und wenn man es hat muss man natürlich einfach auch schauen wo wollen wir uns darauf stellen?

00:33:58: Und bei uns ist trotzdem trotz allem immer einfach Qualität und Individualität first.

00:34:03: Das ist sowas wie wir arbeiten in der Agentur.

00:34:05: Wir machen keine Heisfits Allprojekte.

00:34:07: Wir machen niemals... die bei uns anfragen.

00:34:13: Das machen auch viele Agenturen so, weil es effizient ist.

00:34:15: Ich würde sagen da wir das nicht machen haben wir dann tolles Signature-Ding dass wir individuell sind.

00:34:21: aber das ist born to fail wenn man dann nicht wirklich dabei ist und sagt okay was funktioniert aber auch individuell mit folgenden Budget?

00:34:30: Und ich glaube so hat sich das schon natürlich entwickelt genauso wie eben die Strukturen wie du sagst Wenn man selber erlaubt zu sagen, es kann immer noch kreativ sein.

00:34:39: Ich bin immer noch frei wenn ich mir selber ein bisschen Rahmen und Richtung gebe.

00:34:44: Das ist nämlich das.

00:34:44: Es ist oft die Angst davor weil man denkt man limitiert dann seine Kreativität Man limitiert irgendwie seine Freiheit oder seinen Individualismus.

00:34:53: Aber ich glaube dass ist es einfach nicht.

00:34:55: Sondern es macht bei mir auch einfach mehr Hatspace auf für die wichtigen Dinge.

00:34:58: Also ich esse dann gerne eine Woche dasselbe Frühstück Weil ich darüber nicht nachdenken muss, weil das meine Routine ist Einfach mehr Kreativraum habe und bin jemand, ich liebe kochen.

00:35:07: Ich liebe Essen.

00:35:08: Das ist für mich absoluter Kreative Raum aber halt nur in Phasen, in denen ich da auch viel Kapper hab Und nicht wenn ich morgens mein Frühstück noch irgendwie emotionalisiere sondern das sind Routinen die mir voll gut tun mittlerweile damit mehr Space für anderes bleibt.

00:35:23: Oh, voll gut.

00:35:24: Voll gut, dass du sagst.

00:35:27: Ich bin jetzt mal so aus dem Nähkästen geplaudert und ich bin ja so eine totale Henry-Person.

00:35:33: Das heißt... ...ich bekomme irgendwann ganz plötzlich Hunger!

00:35:39: Und dann ist es aber ganz schlimm.

00:35:41: Haltest

00:35:41: schon spät?

00:35:43: Genau, da muss es hier jetzt was zu

00:35:45: essen geben.

00:35:48: Mein Partner ist genau so und das war am Anfang bei uns eine totale Horror-Situation, wenn wir dann beide plötzlich Henry geworden sind.

00:35:57: Und was es jetzt gibt, ist... Wir machen uns einmal die Woche Gedanken darüber, was kochen wir wann in der Woche?

00:36:05: Es gibt einen

00:36:05: Foodplan!

00:36:06: Wir haben dementsprechend eingekauft und dann ist es nicht mehr so.

00:36:09: fack, was essen wir jetzt

00:36:10: eigentlich?!

00:36:11: Also auch da einfach Ja, irgendwie eine Strukturen und ja irgendwie eine Routine.

00:36:18: Flugmodus einfach an und ich weiß es geht was Geiles zu essen.

00:36:22: wir haben alles Zuhause Wir werden uns nicht hängermäßig gegenseitig anfaufen Sondern ist sich einfach um Alles gekümmert.

00:36:33: Ja, und auch das ist wieder eigentlich ein gutes Beispiel für diese Individualität.

00:36:37: Weil ich mache auch eben Meal-Prapping mittlerweile ziemlich stark aber eben nicht so weil da würde ich durchdrehen wenn ich schon wüsste was ich essen muss!

00:36:44: Aber dass es ja genau das Ding... Ich mach' das dann komponentenmäßig, ich kaufe ein und schreibe dann zu allen Komponenten auf was es alles daraus geben könnte und dann kann ich noch auch verschiedene Sachen.

00:36:54: Das heißt auch da haben wir wieder das Thema Nicht eine Sache funktioniert für alle und das ist auch die Gefahr, finde ich oft wenn man dann auf Social Media guckt.

00:37:01: Und das ist ganz toll!

00:37:02: Ich habe auch ganz vielen auf meinem privaten Account, ganz tollen auch Food-Prapping-Accounts und hier und da und Routinen und so... Das ist alles schön und gut aber ich glaube wirklich selten dran dass dieselbe Routine exakt so wiederholbar für zwei drei Personen ist.

00:37:17: also manche Dinge bestimmt natürlich

00:37:20: Man

00:37:20: funktioniert für manche besser, für mancher anders gut.

00:37:23: Und ich denke halt wichtig rauszufinden wie bei dir du hast herausgefunden wer bist du was brauchst du was braucht ihr was ist für euer leben wichtig?

00:37:31: und das muss man halt einmal machen um einfach sich selber zu verstehen damit man auch wieder Ruhbarkeit erschaffen kann in den routinen

00:37:39: voll und ich meine mal dass alles super super wichtiger punkt.

00:37:47: Du musst dir aber auch diese Frage erlauben, finde ich.

00:37:52: Diese Frage, hey was ist es denn für mich individuell?

00:37:58: Nicht basierend auf dem... Was meine Kollegen machen, was meine Freunde machen die vielleicht in der Anstellung sind wie das vorher in der Firma war, in der ich vielleicht gearbeitet habe bevor ich mein Business gestartet hab.

00:38:13: Wie es meine Eltern machen?

00:38:15: Wie ist andere Menschen in meiner Familie machen sondern...wie ist es für mich richtig?

00:38:21: und wie

00:38:21: du selbst sagst so Es gibt Leute den habe ich davon erzählt die sagen so Boah Chiara ihr seid solche Freaks Und ich denke mir so ja

00:38:29: Ja,

00:38:29: sind wir und es ist ganz geil.

00:38:32: Und das bedeutet nicht dass wir nicht auch mal einen Essen zwitschen oder wir sagen so boah jetzt heute mal ganz easy cheesy Wir machen jetzt doch nicht die Welle die wir geplant haben sondern jetzt gibt's was ganz ganz ganz einfaches So und wir machen das nicht was im Food Blend steht.

00:38:50: Aber es gibt mir einfach so ein Backup Wir werden uns nicht anfauen müssen

00:38:56: wegen dem Essen.

00:38:57: Ja, voll!

00:38:58: Und das ist ja einfach genau das.

00:39:00: Du musst trotzdem... du musst dir erlauben dich das zu fragen und dann auch dir erlauben es durchzuziehen, auch wenn immer irgendjemand was dazu zu sagen hat?

00:39:08: Weil das ist halt auch das Ding Es wird auf jeden Fall ja immer kommen, aha so könnte ich das aber ja nicht und so würde ich das ja nicht machen.

00:39:14: und dass ist glaube ich auch einfach schwer weil das braucht wieder auch dieses Gefühl von, bin ich jetzt nicht irgendwie komisch?

00:39:21: oder ist das jetzt richtig?

00:39:22: Weil gerade auch im Unternehmerischen wie viele Leute sagen war es.

00:39:25: Ihr fangt erst um was weiß ich zehn an oder so.

00:39:29: Also ich arbeite ja schon seit acht und also ich könnte mir das ja nicht erlauben.

00:39:32: Und natürlich nagt das an diesem Gefühl von oh Gott mache ich zu viel mach ich zu wenig.

00:39:37: Gerade wenn man... Ich bin auch ein Mensch, ich denke sehr viel und sehr schnell und das ist ein großer Vorteil.

00:39:43: aber das ist auch oft ein Nachteil weil man natürlich denkt Oh ist das okay ist das nicht ok?

00:39:47: Man versucht sich irgendwie einzuordnen, man versucht zu überlegen und da dann einfach zu sagen vielleicht ist das nicht irgendwie okay für die oder die Person.

00:39:56: Aber für mich funktioniert es, dann immer mal wieder einzuchecken.

00:39:58: Funktioniert auch eben für mein Gegenüber weil wir wollen ja auch nicht so alle Iguman werden, die jetzt nur einen auf... Das ist aber meine Routine und mir sind alle anderen egal!

00:40:07: So funktioniert's ja auch nie?

00:40:09: Ich glaube, wenn man immer wieder eincheckt und wirklich regelmäßig diese Check ins macht dann kann das schon gut funktionieren.

00:40:15: Nur die muss man halt auch machen und nicht aufschieben und sagen ja wenn dann mal irgendwann dann mache ich das.

00:40:21: Hundertprozentig und mega Punkt den du gerade gesagt hast so dass auch mal wieder double checken weil das Leben verändert sich ja auch eine Klientin von mir Die jetzt mittlerweile auch, ich glaube die sind mittlerweile zu dritt im Team oder so.

00:40:36: Und zu dem Zeitpunkt hatte sie dann zwei Teammitglieder und sie war so Ja Chiara!

00:40:41: Ich komme meinen ganzen Routine gar nicht mehr nach und irgendwie meine Strukturen das passt alles nicht mehr.

00:40:49: Dann haben wir doch festgestellt dass Sie mit zwei Team-Mitgliedern noch mit den gleichen Struktoren unterwegs waren wie zum Zeitpunkt als sie komplett solo unterwegs war Und das Metsch dann natürlich auch nicht mehr.

00:41:02: Das braucht einfach mal ein Double-Check und einen, hey was ist denn jetzt gerade irgendwie relevant?

00:41:07: Was passt denn jetzt zu meinem Leben?

00:41:10: Das heißt nicht dass ich alles abreißen und wegschmeißen muss aber manchmal sind es ja auch so kleine Tweaks die es

00:41:16: braucht um

00:41:18: zu sagen okay und das matcht jetzt wieder mit meinem heutigen Leben

00:41:23: Ja, und auch mit meiner Situation.

00:41:26: Und wie ich eben gesagt habe Ich finde es muss auch ganz oft matchen zum Beispiel mit der Branche in der man arbeitet aber nicht nur in der Man selber arbeitet sondern in der Auch die Clients arbeiten weil das ist auch Das Ding.

00:41:38: ich kann Nicht verlangen Zum Beispiel dass ich Nur Weil wir kreativ sind wenn wir Mit einer Ich sage jetzt mal eher sehr konservativen, normativen Branche arbeiten.

00:41:47: Dass ich mich dann darüber aufrege dass die eben um acht oder dreißig ein Termin machen wollen weil das ist einfach deren Ehrling und das ist auch zum was sich vorher meinte.

00:41:57: ich kann noch so sehr sagen das haben wir wieder diese Schubladen Das sind aber meine Routinen und ich möchte es so machen wenn ich mich damit vollkommen bissenzweiss auch ins Ausschieße Dann wird das nicht funktionieren und dann wird es auch nicht klappen.

00:42:09: Sondern ich muss dann schauen, okay?

00:42:10: Ich habe mich ja entschieden auf für eine bestimmte Positionierung vielleicht für ne bestimmte Branche dafür was auch immer wenn ich mich entscheide muss sich manche sauren Äpfel eben auch essen um andere wieder so ein bisschen sweet and sour.

00:42:22: So manche Sachen funktionieren dann wie da besser so und so.

00:42:25: Und dass ist auch wieder einer Abwägung finde ich weil wir können nicht sagen also für uns aber so undso Weil dann hab' ich ja eben gesagt werden wir alle so egomane Leute die irgendwie nicht gucken was für andere geht?

00:42:36: Ja, absolut.

00:42:37: Und ich meine dann sind wir ja auch wieder auf der Kommunikationsebene.

00:42:40: wie kann ich das jetzt irgendwie gut kommunizieren?

00:42:42: Wie kann ich da irgendwie offen und herzlich und wertschätzend irgendwie andocken damit man da einfach gemeinsam auf einen grünen Zweig kommt.

00:42:51: Darum geht es hier auch irgendwie mega megacool.

00:42:55: Isabel Ich würde voll gerne zum Fast Abschluss nochmal in ein Thema bisschen tiefer eintauchen.

00:43:04: Bei euch ist ja auch immer viel los, ich meine du fürs zwei Businesses ihr arbeitet kreativ.

00:43:11: wie sorgt ihr dafür oder vielleicht auch du im Exkluziten dass du nicht den Kopf verlierst und Das auch bei euren Projekten alles immer rundläuft, dass jeder weiß was zu tun ist.

00:43:27: Also greift ihr auf konkrete Tools zurück?

00:43:29: Was sind vielleicht solche Standardstrukturen die ihr für euch geschaffen hat wo du einfach weißt so hey das sind unsere go-to Strukturentools.

00:43:39: da kann ich mich drauf verlassen und vielleicht können wir es an der Stelle auch mal ganz hands on und konkret machen.

00:43:47: Also wir haben zum einen habe ich relativ viel im Studio automatisiert, also das ist so der eine Teil der schon mal sehr viel Workload und auch Mental Load wegnimmt.

00:43:57: Im Studio läuft ziemlich viel automatisch im Sinne von wenn jemand bucht bekommen die automatische Rechnungsvorlagen, also die bekommen quasi alles automatisiert sodass wir im Endeffekt nur noch... die Buchung haben und nicht mehr so viel Arbeit.

00:44:10: Das geht auch nicht bei allen Sachen, wenn wir Events haben, wenn Wir Tagungen haben oder so ist es zum Beispiel sehr individuell.

00:44:18: aber auch da haben Individualität lässt sich ja auch teilweise etwas automatisieren.

00:44:24: Das bedeutet, wir haben das mittlerweile auch so.

00:44:26: es gibt eigentlich für jetzt auf drei Jahren gelernte ziemlich alle Fälle die so angefragt werden.

00:44:32: Gibt es verschiedene Guides?

00:44:33: Die wir sobald eine Anfrage kommt raus schicken können also wo dann halt alles drin steht für den und den Fall.

00:44:38: Wo da eine Übersicht über alles drinnen ist.

00:44:40: Also wir haben da relativ viele Dinge schon so on hold dass Das ist so das eine und dennoch es sich individuell anfühlt, weil das ist mir auch wichtig.

00:44:48: Also ich möchte nicht dass das funktioniert.

00:44:52: Und in der Agentur ist es halt so wir sind ein komplettes Remote Team.

00:44:56: also ich sitze eben in Fulda meistens meine Team-Member die fest sind sie sitzen auch nicht in Deutschland hier in Fulden sondern ganz unterschiedlich.

00:45:05: Wir sehen uns auch nicht super regelmäßig live.

00:45:10: Und jetzt zum Beispiel war auch gerade die Linne, das ist bei uns relativ neu im Team seit letztem Jahr.

00:45:16: Die weiß ich in den letzten drei Monaten auch in Australien weil es schon festgelegt war bevor sie bei uns angefangen hat und da waren ja zehn Stunden Zeitverschiebung.

00:45:24: Das war dann schon auch relativ weit.

00:45:26: aber auch dass funktioniert ganz gut.

00:45:29: wir haben halt ein Kommunikationskanal einfach über Slack also relativ klassisch.

00:45:33: Das ist so unser, ich sag mal, unser ganz normaler Plausch und Tratsch.

00:45:37: Und Austausch und Kurzverabredungskanal, wo wir halt auch oft einmal einen kleinen Call machen.

00:45:43: Also da kann man ja auch so kleine Videocalls machen.

00:45:45: Da kann man sich Sprachnachrichten schicken.

00:45:46: Also das ist unser normaler Kanal.

00:45:49: Und als Tool haben wir mittlerweile...da gibt's ja auch tausend Sachen, ne?

00:45:53: Also da gibt es ja Leute, was weiß ich, Notion und hier und da Mittlerweile klick ab.

00:45:58: Das funktioniert für uns ganz gut, weil es einfach ein gutes... Also es gibt da schon ein ganz gutes Vorgabesystem, weil für mich am Anfang klar war alle Schwören auf Notion oder haben das so gemacht?

00:46:07: Das ist ja komplett leeres Tool und das war für mich der Vor.

00:46:12: Weil für mich hat das überhaupt nicht funktioniert, da was Eigenes einzubauen und das hat mich alles gestresst und deswegen habe ich gesagt, ich brauche etwas.

00:46:19: gute Tasks vergeben kann.

00:46:20: Es ist übersichtlich, man kann da alle möglichen auch Freelancer und Freelänzerinnen mit einladen.

00:46:25: Du kannst Zeit tracken.

00:46:26: das ist auch wichtig wenn wir bei Kunden manchmal auch einfach rechnen.

00:46:30: Das funktioniert für uns so ganz gut.

00:46:32: Und was auch einfach wichtig war Am Anfang, also wenn bei mir Team-Member egal ob Fest oder Freelance einsteigen.

00:46:40: Ich frage mich auch immer was ist Ihre Kommunikationspräferenz im Sinne von?

00:46:44: ich habe ein paar Teammember mit denen kommuniziere ich auch wenn es mal schnell gehen soll über WhatsApp, auch über private Whatsapp, die okay ist und weil ich weiß wenn zum Beispiel gerade so Videoschnitt man schickt sich mal schnell etwas rüber und sagt hier findest du das gut?

00:46:56: Oder anders oder ne dann ist es manchmal schneller.

00:47:00: Ich weiß aber auch, dass das für manchen nicht zum Beispiel soll.

00:47:03: Und da frage ich halt doch immer ab was möchtest du?

00:47:05: Was ist dir wichtig?

00:47:06: hast du da Prios?

00:47:07: und wenn dann auch ganz klar gesagt wird ich möchte das nicht oder ich will das nur so Dann ist es an mir das zu berücksichtigen und wir haben da halt so ein bisschen einen bedürfnisorientiertes Arbeiten vielleicht.

00:47:22: irgendwie Ist mir halt schon wichtig, habe ich auch ja vorhin schon gesagt dass jede im Team selber einteilen kann wann sie was erledigt.

00:47:30: Da herrscht auch ein großes Vertrauen.

00:47:32: also ich lasse mich nicht immer tracken komplett wann die jetzt wie sich wo einloggen und da sondern mir ist wichtig die Aufgaben sind erledig zu... Also die Programme müssen erledigen sein.

00:47:42: zu bestimmten Frames die wir haben.

00:47:44: Wir haben mehrere Team-Calls in der Woche wo ich auch möchte das alle da sind.

00:47:47: Das will uns auch sehen gerade im Remote Team.

00:47:49: Aber sonst ist diese Individualität auch vollkommen in Ordnung, weil ich immer sage, jede Person hat einen anderen Rhythmus.

00:47:57: Und da habe ich überhaupt nichts dagegen wenn das mal anders läuft.

00:47:59: bei so Hand hab' ich's ja auch.

00:48:01: Ja, oh

00:48:02: voll gut!

00:48:03: Ich glaub', wie soll ich sagen?

00:48:07: Das ist

00:48:08: bei...

00:48:09: Wenn ich das so frech sagen darf, bei so kleinen Teams kommt das immer mehr.

00:48:16: dass Menschen wirklich auch bedürfnisorientiert arbeiten.

00:48:20: Also so, wann will ich anfangen?

00:48:23: Wann will ich Mittagspause machen?

00:48:25: Wie lange brauche ich Pause?

00:48:27: Wanne will ich aufhören zu arbeiten?

00:48:29: Will ich vielleicht am Nachmittag mal eineinhalb Stunden schnell weg sein weil mir da gerade ein Friseurtermin irgendwie reingepasst und ich arbeite dann noch einmal so ein bisschen in die Abendstunden rein?

00:48:42: Das finde ich so, so schön und es glaube ist so wertvoll wenn natürlich diese Rahmenbedingungen gemietet werden.

00:48:52: Und ich glaube gerade davon können größere Businesses, größere Unternehmen sich so viel abschneiden und da geht's natürlich auch echt um dieses Thema.

00:49:04: gute Strukturen, gute Kommunikation und natürlich hundert Prozent Vertrauen.

00:49:10: Ja, genau das ist glaube ich.

00:49:12: Also was du sagst gerade Kommunikation und Vertrauen natürlich Strukturen auch aber die beiden Sachen sind etwas.

00:49:19: Natürlich ist es auch bei uns so oder Ich höre auch schon auf naja ihr könnt das ja weil ihr seid ja kreative Und das ist so und dass auch schon.

00:49:27: natürlich ist das zum Teil So.

00:49:29: ich weiß auch dass jetzt was weiß ich eine zahnarztpraxis könnte jetzt auch nicht sagen wir machen mal hier bedürfnis orientiert.

00:49:35: wenn die sprechzeiten haben haben die sprechtzeiten Das ist mir klar.

00:49:39: Aber ich finde, das ist auch manchmal eine sehr bequeme Ausrede um nichts zu verändern oder gar nichts anzugucken.

00:49:44: Weil natürlich kann in ganz vielen Unternehmen auch da angeguckt werden, wo können wir es denn machen?

00:49:51: Und dort überhaupt mal anzufangen wäre ja schon der erste Faktor dazu.

00:49:55: Weil auch bei uns ist das so wenn wir Phasen haben in denen wirklich wirklich der Workload hoch ist und das ist ja auch was man hört immer.

00:50:02: nur auch ist es so individuell und wir sind alle so kreativ und wir arbeiten dann gefühlt nur zwei Stunden am Tag.

00:50:07: Das ist ja vollkommen Blödsinn.

00:50:09: Wir arbeiten richtig, richtig viel.

00:50:11: Ich habe viele Team-Member die auch immer nach Feierabend sonst was freiwillig und gerne sagen das mache ich jetzt noch weil sie diese Freiheiten haben und weil ich auch weiß Und ich gehe da auch transparent rein Auch bei Anstellung dass sich sage Es gibt ja alle möglichen Freiheiten, aber dennoch braucht es natürlich die Bereitschaft auch mal zu sagen wenn es eben noch was Wichtiges gibt.

00:50:32: Was wirklich wichtig ist wo was dran hängt ein Projektziel oder sonstwas dann muss das auch erledigt werden und ich denke dass ist auch viel viel Natürlich.

00:50:40: Menschenkenntnis Kommunikation Diese ganzen Sachen sind schon wichtig, um eben immer wieder auch da einzuchecken und auch zu schauen.

00:50:49: Passt es gerade zueinander und passen wir alle zusammen?

00:50:53: oder passt das nicht?

00:50:55: Und dann auch ganz klar festzustellen ist es vielleicht nicht die richtige Arbeit?

00:50:59: aber wie gesagt ich glaube man kann sich nicht darauf ausruhen nur zu sagen ja bei uns in der Branche geht das halt nicht für uns wäre das nicht möglich.

00:51:06: Das ist glaube ich zu einfach gedacht.

00:51:11: Wie du gerade eben schon gesagt hast, es muss ja auch nicht immer dieses hundert Prozent und jeder dann wann er will.

00:51:19: Sondern was sind die zehn Prozent?

00:51:22: Vielleicht zwanzig Prozent wo man irgendwie anfangen kann.

00:51:25: Wo kann man ansetzen statt wieder hier dieses klassische schwarz-weiß Denken

00:51:29: Ja, und halt auch cool.

00:51:32: Nur um das noch ganz kurz zu sagen ich glaube auch da ist es so man will eben da auch nicht diese schwarz-weiß Man will nicht die Schub laden weil man möchte ja auch nicht dieses Ganz ganz schlimme Auch für viele bei gerade angestellte Menschen Die sind ja gerne Angestellt Weil sie natürlich Nicht Diese Verantwortung Und Dieses Alleine Sein und Dieses Oh Gott Wollen Die Brauchen Diese Struktur Die Möchten Dir auch.

00:51:51: und Das heißt Ich Kann Jetzt Nicht Sagen Ja Wir Machen Mal alle wie wir wollen und keiner fühlt sich am Ende geführt Ist ja auch ein Führungsding Ne?

00:51:59: Trauensding.

00:52:00: Das heißt, ich bin dafür auch verantwortlich dass es Regeln und Richtlinien gibt in diesen dann alle frei sein können aber eben nicht dieses gefährliche und auch überbordende über Grenzengehende die Freizeit belastende.

00:52:13: wir machen mal alle wie wir wollen und am Ende hängt der Chef oder die Chefin da uns sagt aber jetzt muss noch schnell passieren das kann halt so nicht sein und ich glaube da darf man sich schon klar drüber werden

00:52:22: voll voll.

00:52:23: ich glaub das ist Jetzt auch noch mal ein guter Gedanke, der gerade unsere letzten paar Minuten sehr, sehr gut zusammenpasst.

00:52:33: Isabel zum Abschluss!

00:52:35: Gibt es noch irgendwas wo du sagst das muss auf jeden Fall noch in diese Podcast-Episode?

00:52:41: vielleicht ein Gedankel, der grade aufblobbt eine ergänzende... einen ergänzenen Impul zu dem was wir vielleicht schon besprochen haben oder irgendwas was noch völlig neu ist?

00:52:52: Gibt es da noch irgendwas?

00:52:53: Ich glaube eigentlich haben wir schon ziemlich alles gesagt, ich denke halt vielleicht die Konklusion aus dem ganzen Denken was wir gerade so hatten dürfte vielleicht sein dass ich immer wieder denke ist lohnt sich genau hin zu gucken wo man gerade steht.

00:53:08: Was man braucht das alles gar nicht so zu romantisieren und diese Work-Life Balance so zu denken ah das ist entweder für mich nicht möglich oder ich muss das unbedingt hundert Prozent erreichen sondern zu denken jeden Tag den ich ein kleines Stück tun kann für mich, für ein gutes Weiterkommen.

00:53:26: Für ein gutes Miteinander im Team in den Kunden und mir.

00:53:30: Ich glaube das lohnt sich einfach jeden Tag und ist was man mitnehmen kann.

00:53:37: Wenn ich da so einen Strich drunter ziehen würde dann wäre es auch wirklich mit dem Wort Individualität.

00:53:45: Wir müssen selber für uns rausfinden.

00:53:49: wie sieht das aus?

00:53:50: Es ist keine Schraplone.

00:53:53: Klar kann man sich irgendwie Inspiration holen, aber es braucht immer wieder so ein Double-Checken und ein ernsthaftes Prüfen aus einer erwachsenen und selbstwirksamem Haltung heraus.

00:54:07: Was ist das jetzt eigentlich für mich?

00:54:11: Isabelle, damit sage ich tausendtausend Dank, dass du heute Teil dieses Podcast warst.

00:54:16: Dass du dir Zeit genommen hast, dass so all deine Impulse und Gedanken und auch Insights geteilt hast.

00:54:24: Vielen vielen dank dir an dieser Stelle!

00:54:27: Und damit sag' ich auch noch tausende Dank an dich liebe Hörerinnen, liebe Hören, dass Du heute wieder mit dabei warst.

00:54:35: Alles alles Liebe und bis ganz bald.

Über diesen Podcast

Du führst dein eigenes Business und liebst es, jeden Tag deine Leidenschaft zu leben. Aber gerade weil dir dein Unternehmen so wichtig ist, fällt es dir gar nicht so leicht, Raum für dich selbst als Mensch und dein Privatleben zu schaffen. Bei "beschwingt" sprechen wir darüber, wie du beides vereinen kannst: ein erfolgreiches, florierendes Business und ein Leben voller Momente, die wirklich im Herzen bleiben. Hier warten Geschichten von anderen Business Ownern, Impulse, Fragestellungen und wertvolle Tipps auf dich, wie du dein Business um dein Leben herum kreieren und ein wahrlich beschwingtes Leben führen kannst.

von und mit Chiara Bachmann

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