beschwingt - Der Business Podcast

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Transkript

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00:00:00: Super schön, dass ihr heute wieder da seid.

00:00:03: Liebe Sahar, liebe Nicole!

00:00:05: Ihr seid die Gründerin der Nuathai Bodywork GSBR und wir haben im letzten Sommer einiges an eurem Business getreten und gewendet.

00:00:18: Euer großer Wunsch war es ja unter anderem euch noch mal mehr mit euren Business zu professionalisieren und über diese Journey was Vorher war, wie sich das Ganze währenddessen entwickelt.

00:00:31: hat und natürlich jetzt auch so ein bisschen mit einem gewissen Abstand.

00:00:36: Wie ist das jetzt heute?

00:00:38: Genau, das wollen wir heute in dieser Podcast-Episode mal so einen Ticken auseinandernehmen!

00:00:43: Ich freue mich ganz, ganz arg dass ihr beiden da seid heute und ich würde vorschlagen, dass ihr euch einfach gerne auch nochmal so in euren ganz eigenen Worten vorstellt und vielleicht auch kurz erzählt was hat euch überhaupt dorthin

00:00:58: gebracht?!

00:00:59: Happy welcome!

00:01:00: Schön, dass ihr da seid.

00:01:03: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:07: Vielen Dank.

00:01:07: Wir freuen uns sehr heute da zu sein.

00:01:10: und ja wir sind Sarah und Nicole

00:01:13: und

00:01:15: wir kommen beide

00:01:17: ursprünglich

00:01:17: aus dem Sozialbereich gar nicht aus der Körperarbeit aber haben unabhängig voneinander vor Einigen Jahren unsere Liebe zu Körper- und Prozessarbeit entdeckt.

00:01:31: und haben dann beide eine nur-tei Bodywork Ausbildung gemacht.

00:01:37: Und wem der Begriff Nur-Tei vielleicht gar nicht sagt, in Deutschland – wir sind ja beide in Österreich zu Hause – in Deutschland ist Nur-Tai auch als Thai-Yoga-Massage oder Nur-Thai-Massage oder nur Thai Yoga bekannt.

00:01:55: also es gibt da mehrere Synonymbegriffe Und grundsätzlich handelt es sich dabei um eine alte Körperarbeitsmethode, eine Heilmethode die anders als der Name vermuten würde ursprünglich aus.

00:02:13: Indien kommt, da dann von Mönchen nach Thailand überliefert wurde und dann später auch in Europa sich ausgebreitet hat.

00:02:27: Und es ist eine Bodywork-Technik bei der am Boden und voll bekleidet gearbeitet wird mit

00:02:38: Dehnungen,

00:02:39: Gelenksmobilisationen, Druck viel mit Handballendruck oder auch Daumendruck, Akkupressur und es gibt aber auch dynamische Techniken.

00:02:52: Und viele der Positionen erinnern an Yoga-Positionen nur dass wir sozusagen unser Gegenüber in diese Positions bringen und deswegen wird auch oft von passiven Yoga oder nur Thai Yoga gesprochen.

00:03:09: Voll, voll schön.

00:03:10: Danke dir Sarah auf jeden Fall!

00:03:11: Noch mal so für die Erklärung weil ich kann mir auch vorstellen viele die jetzt vielleicht den Podcast hören oder das Video anschauen wissen gar nicht so genau was hat es denn damit wirklich auf sich?

00:03:24: Vielleicht Nicole mag sie auch noch den einen oder anderen Gedanken aus deiner persönlichen Perspektive raus ergänzen.

00:03:32: Ja, ich finde die Sarah das hervorragend erklärt.

00:03:35: Die ist sehr damit in Resonanz und ich find genauso spannend wie diese Körperarbeitsmethode ist.

00:03:44: Genauso spannend war auch so unser Kennenlernen.

00:03:48: Die Sarah und ich haben uns ja so beides ein bisschen auf Instagram verfolgt.

00:03:53: Wir haben uns beide quasi parallel auch dann in diesem Bereich selbstständig gemacht.

00:04:01: ja inspiriert verfolgt und irgendwann kamen dann auch mal wir Instagram so die Nachricht hin, lass uns doch mal auf einen Kaffee treffen.

00:04:08: Wir sind beide denselben Bereich tätig und wir waren immer schon auch Freundinnen des Ko-Kreiens.

00:04:16: also weniger Konkurrenz und mehr miteinander schauen und Energien bündeln.

00:04:22: Und so haben wir uns dann im Herbst zwanzig dreiundzwanzig getroffen zu einem fachlichen Nurtei Austausch Genau, so ein gegenseitiges Kennenlernen und das hat halt sofort gematched.

00:04:35: Das war echt so perfekt matcht.

00:04:38: also wir fanden beide nur teils spannend als Körperarbeitsmethode.

00:04:42: aber auch unsere Werte- und Ausrichtungen haben da bemerkt dass wir sehr in die gleiche Richtung schauen.

00:04:52: Und die Sarah hatte genauso wie ich auch schon einige Ausbildungen in diesem Bereich gemacht.

00:04:57: Bei manchen Ausbildung machst

00:04:58: du

00:04:59: total positive Erfahrungen und bei manchen ausbildungen denkst du dir, naja da ist halt in manchen Bereichen schon noch Luft nach oben um gerade was es auch so betrifft zu diesem Raum drumherum, also diesen Raum den du kreierst während du diese Art von Körperarbeit ausführst.

00:05:18: Dass der Rahmentrauma informiert ist dass das in einem sicheren Rahmen auch gestaltet wird.

00:05:25: und da es uns aufgefallen fehlt das eine oder andere in so klassischen Ausbildungen

00:05:32: Und

00:05:33: für uns war schon immer so viel wichtiger als das was wir tun vor allem wie wir's tun die Haltung dahinter.

00:05:41: Und da sind wir so gleich geschwungen und waren so on fire, dass wir beschlossen haben, wenn es das so auf dieser Art noch nicht gibt.

00:05:49: Man kann sich darüber beklagen oder man kann was Eigenes kreieren und wir haben uns dann für die Eigenkreation entschieden.

00:05:57: und ja dann ging's halt echt richtig schnell!

00:06:00: Wir haben dann im Februar

00:06:03: den ersten

00:06:04: Workshop miteinander kreiert, dann im Frühling zwanzig vierundzwanzig auch schon die erste Ausbildung gemeinsam gegeben.

00:06:11: Also das war echt so von null auf hundert und jetzt im Sommer findet tatsächlich im Juni unsere sechste Ausbildungsrunde statt.

00:06:20: und der unzählige Workshops, die auch da schon dazwischen gelegen sind.

00:06:28: So,so

00:06:28: cool!

00:06:29: Danke Nicole, dass uns auch noch mal so mit die Memory Lane runtergenommen hast sozusagen, wie das bei euch war und ich muss selber ja auch sagen.

00:06:39: Ich habe

00:06:39: so

00:06:40: tolle Menschen unter anderem natürlich auch euch über Social Media im Expliziten über Instagram kennengelernt ist es schon eine Plattform über die auch für mich durchaus einiges entstanden ist.

00:06:54: Vielleicht noch ganz kurz zu eurem Thema, zum Thema nur Thai Bodywork.

00:07:00: Mit welchem Wunsch kommen eure Klienten und Klientinnen zu euch?

00:07:08: Ganz oft geht es einfach so um den Wunsch nach Verbindung mit sich, Verbindungen mit anderen und auch etwas das... In unserer heutigen Zeit immer weniger kultiviert wird auch so diese Beziehung, die Beziehungen zu sich selbst und dem Körper.

00:07:27: Und auch das eigene Körperempfinden.

00:07:31: Vielleicht Sarah magst du mich da auch gerne noch ein Gänz nehmen?

00:07:35: Ich glaube es trifft sehr gut so die Wünsche mit den Clients zu uns als... Body-Worker kommen.

00:07:44: und ich glaube noch eine weitere Ebene ist mit welchem Wünschen kommen Menschen zu uns in die Workshops und Ausbildungen.

00:07:53: Und das ist, glaube ich auch super spannend.

00:07:57: so für den Kontext in dem du ja auch tätig bist, Chiara!

00:08:01: Weil ganz viele Personen, die bei uns eine Ausbildung absolvieren, auch merken Hey, der Job in dem ich jetzt bin vielleicht auch in einem Anstellungsverhältnis macht mich so nicht glücklich oder ich arbeite hier kaputt und so.

00:08:17: Auch der Wunsch sich was Eigenes aufzubauen mit einer Tätigkeit hinter der man wirklich stehen kann die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen Genau, es ist auf jeden Fall auch ein Wunsch von vielen die eine Ausbildung bei uns machen das irgendwann auch beruflich mit anbieten zu können.

00:08:44: Ja ja voll schön und super super wichtig.

00:08:47: und ich denke da kommt ja auch noch irgendwie so ne Komponente dazu wo ich eine ganz große Schnittmenge zwischen uns irgendwie sehe auch wenn wir in komplett unterschiedlichen Welten unterwegs sind.

00:09:00: Es geht ja auch ein Stück weit darum, sich selbst wieder als eigener Kompass zu begreifen.

00:09:06: In einer Welt in der ganz viel im Außen passiert... ...in der ganz ganz viel los ist und in der wir ganz ganz vielen Einflüssen auch ausgesetzt sind, wieder so einen Stück weit zurück zur Sicht zu finden und sich die Frage zu stellen, was kommt denn eigentlich aus mir raus?

00:09:23: Was möchte ich denn eigentlich?

00:09:26: Ja.

00:09:27: Und vor allem auch so der Wunsch, Menschen auf einer professionellen Ebene begleiten zu können und Prozesse einfach auch auf einer professionalen Ebene begleiten zu könnten und eine Idee zu haben wie man sichere Räume kreiert wo sich das zeigen darf was gerade im Moment da ist und damit auch dann auf einer empathischen aber auch professionellem Ebene umgehen zu können.

00:09:56: Voll gut.

00:09:58: Ich mag mit euch so ein bisschen einsteigen in unsere gemeinsame Zusammenarbeit im letzten Sommer, bevor wir da rein... Ja, reinspringen.

00:10:08: Was würdet ihr sagen?

00:10:09: Gibt es vielleicht so ein Satz, ein Gedanke was euer größter Wunsch war im... Ich glaube so roundabout Frühsommer letzten Jahres als wir angefangen haben zusammenzuarbeiten.

00:10:23: Was war so euer grüße Wunsche?

00:10:27: Ja ich finde Nicole hat unseren gemeinsamen Start und so die erste Entwicklung unserer Zusammenarbeit schon so gut beschrieben wie ein Raketenstart, also es ging super schnell.

00:10:41: Wir hatten irgendwie innerhalb von zwei Jahren fünf Ausbildungsrunden und mehrere Workshops gegeben und wir waren mega dankbar dafür und hatten gleichzeitig auch dieses Gefühl wie Raketen startt und oh eigentlich wäre's auch cool nochmal an die Basis zu gehen.

00:11:02: Ich glaube, das war so sehr stark unser Wunsch auch in der Zusammenarbeit mit dir in diesem Abheben uns trotzdem noch mal auf das Fundament unseres Businesses zu besinnen und dann nochmal erruieren wie eine Struktur aussehen kann, die uns dient

00:11:31: Absolut.

00:11:32: Das heißt, wir haben ja schon gehört es ist ganz ganz vieles sehr schnell gegangen Dinge haben sich überschlagen was ja irgendwie auch etwas wunderschönes ist und dem muss man dann ein Stück weit auch hinterher kommen.

00:11:46: und vor allem weil er aussagt so hey wir wollen das jetzt nicht nur irgendwie mal also ein Jahresprojekt machen, sondern wir wollen da was Langfristiges draus aufbauen.

00:11:58: Was bleibt?

00:11:59: Wir wollen Ausbildungen geben!

00:12:01: Wir wollen das an andere Menschen weitergeben und dafür braucht es natürlich auch das Fundament die Struktur, die euch dann dementsprechend dient und die euch natürlich auch ein Stück weit durch diese ganze Journey durchträgt.

00:12:15: Das heißt können wir das so zusammenfassen dass wir sagen hey wir wollten Wir wollten eine Struktur, wir wollten ein Fundament auf dem wir noch mehr Kurse rausgeben können.

00:12:27: Auf den wir nochmehr Menschen begleiten können und mit dem wir irgendwie auch noch einen Stück mehr Impact haben können.

00:12:35: Ja absolut!

00:12:37: Und vor allem das hast du auch sagst dass es war ja für uns jetzt kein ein Jahresprojekt sondern unser Anspruch oder unser Wunsch ist schon was Nachhaltiges aufzubauen und das aber auch mit einem gut regulierten Nervensystem, mit Langsamkeit.

00:12:56: Mit etwas, dass wirklich auch Substanz hat und Bestand hat.

00:13:00: Und vor allem ist es auch total wichtig, das, was wir lernen, das was wir vermitteln, das tatsächlich auch integriert zu haben und zu verkörpern.

00:13:11: Und gerade am Anfang war so viel on demand Überhaupt keine definierten Prozesse, da war ganz viel ohne System chaotisch sehr kurzfristig alles gleichzeitig zum Teil auch wenig vorausschauender geplant.

00:13:28: Sehr reaktiv und es hat uns halt auch gestresst und das war unsere Arbeit von Erfolg gekrönt.

00:13:36: Also es ging sich auch immer alles aus, aber immer halt mit so einem Gefühl von Stress und Gefühl von ich komme nicht hinterher.

00:13:44: Und boah!

00:13:45: Es ist irgendwie brennt an so vielen Ecken und hier könnte man noch...und da könnte man was.

00:13:50: Und dann war ihm dieser Wunsch total groß eine Struktur zu erschaffen die uns nicht einengt sondern eine Struktur zu erschaffenden Fundament das uns einfach dient Also eine entspannte Haltung heraus auch kreieren können.

00:14:09: Voll gut und das ist ja auch so wichtig, ihr habt jetzt gerade schon erzählt von es war viel los, es war irgendwie immer hektisch Es war stressig Manches war vielleicht ein bisschen auf dem letzten Drücker gab's so einen konkreten Moment in eurem Alltag indem ihr festgestellt habt Boah, so wollen wir das jetzt nicht weitermachen.

00:14:32: So wollen wie das nicht größer machen weil wenn wir das größer machten dann machen wir vielleicht auch die Hektik den Stress diese ganze Geschwindigkeit größer und Wir brauchen da jetzt Unterstützung und externe Perspektive.

00:14:48: gab's doch so einen

00:14:49: Moment

00:14:50: Wie war es bei euch?

00:14:53: Ich weiß nicht, ob man es an einem konkreten Moment festmachen kann.

00:14:58: Aber es gab auf jeden Fall so eine Entwicklung wo ich gemerkt habe... Die Stärke von Nicole und mir auch in der gemeinsamen Arbeit ist, groß zu träumen, kreativ zu sein.

00:15:11: Zu schauen was finden wir so spannend und faszinierend an Körperarbeit?

00:15:19: In welchen Formen wollen wir das auch in die Welt bringen?

00:15:23: Und irgendwann gab es dann ein paar Momente wo ich an mich auch ganz stark gemerkt habe jede neue Idee, jeder Einfall der uns gekommen ist, dass ich den auch wie so abgetan habe weil ich im Hinterkopf hatte was das organisatorisch bedeutet.

00:15:44: Welchen Ratten schwanz an to do's?

00:15:48: Und diese Kapazitäten haben wir ja nicht mehr.

00:15:51: und da hat sich dann eine kühle Rationalität eingestellt wo mir sehr schnell klar war So mag ich unser Business aber nicht führen, weil ich glaube unsere Stärke liegt auch ganz woanders.

00:16:10: Voll spannend!

00:16:11: Nicole wie hast du das erlebt für dich?

00:16:14: Ähnlich und ich war ja auch... Ich weiß noch, das war glaube ich dann auch so unser erster Call.

00:16:20: Ich habe ja drei Monate in Brasilien verbracht letzten Winter und davon fünf Wochen im Dschungel bei den Javaner war um da echt nochmal in die Stille zu gehen und in die Meditation.

00:16:32: und da ist mir einfach so bewusst geworden dass das Fundament von Dingen einfach so mit eines der wichtigsten Dinge sind.

00:16:40: und wenn man so ein gutes Fundament baut und da auch gerne nochmal gefühlt, wie es einen Schritt zurück macht und sich da nochmal Zeit nimmt ein gutes Fundament zu bauen, guten Keller zu bauen dann kannst du das Haus so viel höher nach oben bauen weil's dich einfach sicher trägt.

00:16:58: Und weil Du auch die Gewissheit hast dass es Dich sicher trägst und nicht irgendwie muss ich da noch irgendwas reparieren und steht das stabil Macht einfach auch ganz viel mit einem selber und auch mit dem Business oder wie man dann daraus agiert.

00:17:18: Voll, absolut!

00:17:20: Ich meine Fundament ist ja irgendwie... Ist es A und O irgendwie?

00:17:26: Und das wächst das weiter und klar verändert sich das auch irgendwie ein Stück weit mit.

00:17:32: aber wenn das schon mal gut gesetzt ist, dann ist ganz, ganz viel gewonnen

00:17:37: Um

00:17:38: euer Fundament zu stärken, haben wir unter anderem auch ein Projektmanagement für euch etabliert.

00:17:44: Ich meine man sieht es ja jetzt auch hier im Video.

00:17:48: sozusagen ihr seid nicht am gleichen Platz!

00:17:50: Ihr habt nicht sowas wie ein Büro oder einen Ort in dem ihr immer wieder zusammen kommt.

00:17:56: klar trefft ihr euch natürlich aber ihr macht natürlich auch ganz viel remote zusammen und Darüber haben wir quasi auch so ein digitales Hause für eure Company geschaffen.

00:18:08: Bevor das dann da war, das Projektmanagementtool und bevor ihr quasi dort alles reingegeben habt... Wie hat vielleicht so einen typischen Montagmorgen ausgesehen oder irgendein x-beliebiger Tag in dem er gesagt hat so hey!

00:18:23: Wir wollen jetzt gemeinsam eure Company weiterbringen, wir wollen daran arbeiten.

00:18:30: Wo waren da Informationen?

00:18:32: Wer wusste irgendwie was?

00:18:35: Wie habt ihr euch abgestimmt?

00:18:36: Nehmt uns mal so ein bisschen mit rein!

00:18:39: Ja ich glaube tatsächlich dass mir das auch persönlich sehr dienlich war also diesen klar definierten Ort zu schaffen weil ich von meiner Grundstruktur schon auch ja chaotisch bin und auch so mit meinen Gedanken überall herumfliege.

00:18:56: Und so hat sich das halt dann auch in der Zusammenarbeit manifestiert, ich kann mich noch erinnern wir hatten schon den Google Drive oder so verschiedene Dokumente rum geflogen sind, da wurde keine Ahnung, habe man sich getroffen?

00:19:08: Dann hat man da auf dem einen Zettel was draufgeschrieben, den ich dann oft vielleicht gar nicht mehr gefunden hab weil wo habe ich ihn hingelegt?

00:19:14: oder eine irgendeine Notiz am Handy.

00:19:18: Und dann war es oft total auch mühsam, dass das was man sich mal notiert hat und aufgeschrieben hat aber ohne Intention.

00:19:28: Ohne den definierten Ort das dann auch wieder zu finden.

00:19:31: also ich habe so das Gefühl dass da zumindest auf meiner Seite euch immer wieder auch Informationen verloren gegangen sind.

00:19:40: Okay Sarah wie war das bei dir?

00:19:44: Ich bin ja mehr so die Organisatorin von uns beiden.

00:19:49: Das heißt,

00:19:50: ich

00:19:51: habe immer wieder den Versuch gestartet oder ich glaube zum Teil ist es mir auch ganz gut gelungen das zu strukturieren was wir da produzieren mit sowas wie eine Drive Struktur.

00:20:07: Aber letztendlich gab es keine Klarenprozesse.

00:20:11: Ich glaube, ich hatte sehr viele Prozesse im Kopf und wir beide wussten ja auch grundsätzlich wie die Struktur von dem Business läuft weil wir beide davor auch schon selbstständig waren und ich glaube das hat uns auch ein Stück weit gerettet dass man trotzdem so lange so gut gegangen ist.

00:20:32: aber es war wahnsinnig kräfteraubend.

00:20:35: Es war eher so, es ist nicht gesichert ob was verloren geht oder nicht sondern es hängt eher davon ab.

00:20:43: Denkt eine von uns gerade zufällig dran das Jahr in drei Wochen der Workshop bevorsteht und wir da noch eine Welcome Mail ausschicken sollten oder auch danach eine Aftercare-Email nochmal raus senden oder eben nicht.

00:21:01: Also es war vieles zufällig, es war das Gefühl alles auch im Kopf haben zu müssen.

00:21:08: Es war auch oft sehr unklar wer von uns wofür verantwortlich ist.

00:21:14: also genau viel Chaos was mich als Person dann schnell unrund laufen lassen.

00:21:26: Da war diese Diese äußere Ordnung und die Definition von Prozessen, eine superkrasse Entlastung für mich in der Zusammenarbeit auch mit dir Keram.

00:21:42: Voll voll schön!

00:21:42: Und das ist es ja auch was wir wollen, dass uns diese Strukturen... Ruhe geben und dass die einen Rahmen schaffen.

00:21:52: Und das sie dann auch wieder Raum für Kreativität aufmachen, weil wir eben nicht so sind zu schildern.

00:21:57: Wir haben jetzt irgendwie vergessen noch die E-Mail rauszuschicken während wir eigentlich gerade an was ganz anderem dran sind.

00:22:03: Es gibt ja auch wahnsinnig viel Fokus.

00:22:06: Ja Wie erlebt ihr das jetzt heute, ganz konkret die Arbeitsweise mit eurem Projektmanagement-Tool?

00:22:16: Gibt es da Situationen in denen ihr merkt so hey!

00:22:18: Das greift uns jetzt ganz besonders unter die Arme.

00:22:21: Wie läuft das ab gerade?

00:22:24: Ja total also.

00:22:25: es hat sich ja auch dann nach dem Coaching mit dir auch etabliert dass wir ein wöchentliches Schuh fix machen was auch super beitragen ist und da einfach zu merken, das schon vorab in Noten reinzuschreiben.

00:22:42: Die Punkte, was heute wichtig zu besprechen.

00:22:46: Und sobald man es dann aufgeschrieben hat muss man nicht mehr daran denken und gibt dann wieder Kapazitäten im Hirn freien.

00:22:53: Man muss sich die ganze Zeit denken, dass darf ich nicht vergessen, wenn man einfach die Sicherheit hat Wenn schon fix ist, ich setze mich zum Computer.

00:23:02: Ich mache unseren Workspace auf und öffne das und dann steht es da.

00:23:06: Und es ist sicher, dass alles in der Timeline die wir besprochen haben auch besprochen und bearbeitet

00:23:14: wird.".

00:23:16: Das heißt, es bringt auch ein Stück weit Accountability rein?

00:23:19: Hör ich daraus?

00:23:21: Genau!

00:23:21: Auf jeden Fall...

00:23:23: und auch viel besseres Abschätzen von Prozessen,

00:23:29: wie

00:23:30: viele Stunden in der Woche arbeiten wir für unser gemeinsames Business.

00:23:38: Schon im Vorhinein eine Planbarkeit zu haben mit A da steht der und der Launch an.

00:23:44: das heißt wir müssen drei Wochen davor oder ein Monat davor Instagram Postings, an den Newsletter und so Dinge denken.

00:23:54: Und können das dann aber auch auf die Wochen verteilen?

00:23:57: Uns untereinander aufteilen, sodass... Das ist auch ein Satz, den du so gerne sagst, Klara!

00:24:03: Sodass wir uns auch gute Chefinnen sein können.

00:24:08: um neun Uhr abends bemerken.

00:24:10: Oh, das alles ist noch zu erledigen!

00:24:13: Wir müssen jetzt eine Nachtschicht einlegen und ganz viel hasseln, um alles noch bis morgen gebacken zu bekommen.

00:24:21: Ja ja da hat ja keiner Bock drauf.

00:24:24: Ich meine wenn mal irgendwie sowas passiert und wirklich mal ich sag jetzt mal die Kacke am Dampfen ist dann darf das auch mal sein dass man irgendwie sagt hey okay jetzt heute Butter wie nochmal rein.

00:24:39: Aber das sollte einfach nicht der Regelfall sein, sondern in der Regel sollte es irgendwie alles gut geplant sein.

00:24:46: und ich erinnere mich noch an eine Sache.

00:24:48: Ich meine Nicole, du hattest es damals im Verlauf der Zusammenarbeit gesagt dass ihr euch früher immer ganz, ganz viele Aufgaben so aufgetischt habt und das eigentlich immer viel zuviel

00:25:00: war.

00:25:01: Und ihr jetzt mittlerweile ganz easy und auch in so einem gewissen Flow ans Ziel beziehungsweise an eure Deadline kommt!

00:25:09: Das ist mir noch so hängen geblieben weil ich das so schön und so wertvoll finde... Ich glaube Ihr seid auch grundsätzlich zwei Frauen die immer alles gebacken bekommen, was sie sich vornehmen.

00:25:23: Aber die Frage ist halt ja auch wie?

00:25:26: Wie schaffen wir das?

00:25:28: Schaffen wir das irgendwie in einem guten State, in einer guten Haltung?

00:25:33: Schafften wir das während wir auch noch uns selbst als Mensch irgendwie beachten können oder schaffen wir es in so einem total

00:25:43: gehetzten

00:25:43: Modus und irgendwie abgestresst?

00:25:49: Wie schaffen wir das?

00:25:52: Wir merken da auch so deutlich, wie stark die Qualität unserer Arbeit oder unserer Präsenz beeinflusst.

00:26:05: bei unserer allerersten oder bei der zweiten Ausbildungsrunde, die zweite war es.

00:26:10: Da hatten wir kurz vorher noch mega viel Arbeit mit unserem Workbook das wieder neu entwickelt haben und layoutieren mussten und haben dann irgendwie auch so am Tag vorausbildungsbeginn auch mega lang daran herum gebastelt und sind dann beide schon mit so einem

00:26:28: Defizit

00:26:29: in die Ausbildungssrunde gestartet gebacken.

00:26:34: und klar war es auch eine gute Ausbildung.

00:26:39: Aber die Erschöpfung danach war auf so einem anderen Level wie jetzt die letzten Ausbildungsrunden, wo wir auch davor darauf achten ein paar Tage davor nicht mehr allzu viele Tutus zu haben um auch mit einer guten Energie in diese Räume zu starten, die wir da ja auch für andere aber auch kultivieren wollen.

00:27:07: Das was du gesagt hast, ja also irgendwie kommt man immer ans Ziel.

00:27:13: Also die Sahra und ich kriegen ganz schön viel gewuppt aber auch da spielt auch wieder unsere Haltung mit rein, die wir in der Körperarbeit verkörpeln wollen.

00:27:26: Wichtiger als das, was ist es wie?

00:27:29: Und ja klar wir können irgendwie unser Business am Laufen halten, dass alles funktioniert und dass alles in Time passiert.

00:27:38: aber viel wichtiger als das es passiert ist, wie es passiert und aus was für einem inneren State heraus wir Dinge machen.

00:27:47: weil ich glaube einfach, dass auch bei unseren Clients einfach auch spürbar wird.

00:27:53: Ja, man das einfach mitbekommt aus was für eine Haltung man wie etwas macht.

00:28:00: Hundertprozentig und ich glaube... Ich meine jetzt habt ihr nochmal so einen ganz besonderen Beruf in dem ihr wirklich dann auch physisch mit den Menschen zusammen seid und dann quasi diesen Raum betreut und im Rahmen eurer Ausbildung die Inhalte des Wissen weitergeht oder auch die Workshops anleitet, aber ich glaube auch schlussendlich jede andere Form in der wir entweder mit Menschen zusammenarbeiten und auf unsere eigene Kreativität zurückgreifen.

00:28:32: In der wir ja auch ein Stück weit mit dem Kopf arbeiten und präsent sein müssen.

00:28:39: All diese Arbeit lebt signifikant dass wir einfach wirklich da sein können und uns auf diesen Moment einlassen können.

00:28:49: Und nicht noch nebenbei im Kopf an fünf Millionen andere Sachen denken müssen oder irgendwie total abgehetzt sind, weil wir letzte Nacht irgendwie da noch eine Nachtschicht einschieben mussten, weil sich sonst alles nicht ausgegangen ist!

00:29:03: All das wirkt sich ja so auf die Qualität, schlussendlich unsere Arbeit aus und wirklich zu sagen okay eins nach dem anderen.

00:29:11: ich weiß was hier mein Prozess ist.

00:29:13: Ich kenne meinen Plan und das geht sich alles unter den richtigen zeitlichen Aspekten aus.

00:29:19: Das ist glaube ich in der heutigen Zeit in der es auch mehr denn je auf den Mensch ankommt in meinen Augen unabdingbar eigentlich.

00:29:31: Yes absolut!

00:29:35: Habt ihr Bock, nochmal so ein bisschen auch über dieses Thema Produktpalette zu sprechen?

00:29:40: Da haben wir ja

00:29:41: auch

00:29:42: dran geschraubt und vor unserer Zusammenarbeit waren ja auch schon zwei großartige Angebote da.

00:29:51: Also ihr habt ja auch von davon erzählt.

00:29:53: Ihr habt die Ausbildung gemacht!

00:29:55: Ihr habt verschiedene Workshop-Formate gemacht.

00:29:58: Wenn

00:29:58: ihr

00:29:59: jetzt auf eure Produktpaletten drauf schaut bzw.. wenn ihr vielleicht auch vorher drauf geschaut habt, bevor wir zusammengearbeitet haben.

00:30:10: Was daran hat vielleicht so ein bisschen zu einem noch nicht ganz runden Gefühl gesorgt?

00:30:20: Ja!

00:30:21: Wir haben... Also auch da ist glaube ich vieles im Tun entstanden.

00:30:29: Wir finden nur Thai Bodywork großartig und wir wollen das anderen leeren.

00:30:35: Logische Konsequenz, wir machen ein Workshop für Beginnerinnen.

00:30:39: Okay!

00:30:40: Wir wollen irgendwie fortgeschrittenen Techniken auch lernen.

00:30:44: Gut dann gibt es noch einen Advanced Workshop.

00:30:47: Ich bin vom Grundberuf Pädagogin und arbeite ganz viel mit Kindern.

00:30:51: Dann lass uns auch nicht nur Teil für Kinderworkshops machen und so sind unsere Produkte wie so spontan aufgepoppt zum Teil auch ganz gut funktioniert, aber auch hier haben wir irgendwann gemerkt hey es fehlt diese Metaebene von einer logischen Client Journey wie das so schön genannt wird.

00:31:16: Von einer ganz klaren Definition für wen wir unsere Angebote anbieten wollen und wie die Menschen dann auch ihre Reise durch unsere Produktpalette beschreiten können.

00:31:32: Und das haben wir super schön und klar mit dir rausgearbeitet, und in dem Zuge ist uns auch aufgefallen dass wir gewisse Produktideen auch wieder loslassen wollen.

00:31:48: oder eher so als wir haben das Satelliten getauft, die um unser Business

00:31:54: schweben.

00:31:56: Die als Satellite betrachten und da kann mal was stattfinden aber es gehört nicht so zum Standard Repertoire.

00:32:08: Es war weg von diesem Spontanen.

00:32:11: Das bieten wir an, weil es uns gerade interessiert zu... das hier ist die Reise unserer Clients und zwar von Anfang bis zum Ende.

00:32:21: Genau.

00:32:21: Voll

00:32:21: gut!

00:32:22: Und ich glaube, was da auch super wertvoll war um diese Produktpalette nochmal so zu schärfen wie sie jetzt ist.

00:32:29: War einfach noch mal in unsere Zielgruppe einzutauchen und auch zu schauen mit wem wollen wir eigentlich arbeiten?

00:32:37: Wo für wen haben wir das Gold versteckt?

00:32:43: So wo gibt es Geschenke und was macht diesen Menschen aus?

00:32:48: Wir sind ja von der Persönlichkeitsstruktur Und das war super dienlich, um da auch nochmal eben eine richtig stimmige Client-Journey zu entwickeln.

00:33:02: Die die Menschen genau dort abholt an der Bushaltestelle wo sie gerade stehen und was gerade wichtig und richtig ist.

00:33:13: Ich fand es total entlastend tatsächlich mit so einer Klarheit zu fühlen der totalen Klarheit, Produkte auch wieder loszulassen.

00:33:26: Weil man einfach fühlt für unsere Zielgruppe ist das nicht das richtige und stimmige Produkt Und wir haben die Erfahrung gemacht dass umso klarer man die Zielgruppee hat und um so geschärfter uns die Produktpalette ist stimmig auf unsere Klienten oder Clients dass du weniger Hassel habt man auch um die Produkte zu bewerben, weil es dann irgendwie klar ist wie das Produkt ist.

00:33:56: Das hat ja einen großen Impact auf unsere Arbeit.

00:34:01: Absolut und ihr habt jetzt gerade eben gesagt am Anfang war's erst mal so ein Ausprobieren, experimentieren, wo zieht es euch denn eigentlich hin?

00:34:12: Und ich glaube diese Phase braucht das auch ein Stück weit.

00:34:17: erstmal zu testen und dann aber wieder ein Stück zurückzutreten, um zu evaluieren.

00:34:23: Im Sinne von hey wie können wir daraus jetzt denn wirklich ein stimmiges Bild gestalten?

00:34:28: Was auf der einen Seite für euch richtig richtig gut passt!

00:34:33: Und was aber auch total logisch für eure Klientinnen und Klienten ist.

00:34:37: im Sinne von da kann ich anfangen das ist der nächste Schritt.

00:34:42: Dann geht es damit weiter so dass das ganz intuitiv wird und Menschen dann natürlich auch gerne weiter mit euch zusammenarbeiten.

00:34:52: Und dann im Optimalfall natürlich diese ganze Journey mitmachen, um maximal in die nur Thai Bodywork Welt sozusagen einzutauchen.

00:35:05: Das ist eine Komponente, das haben viele nicht so auf dem Radar.

00:35:09: Wenn Produkte sehr intuitiv entwickelt werden aber wenn ich dann ein Stück weit zurück trete und mir die Frage stelle okay was braucht es denn jetzt auch um mein Business wirklich zu stützen?

00:35:23: Dann habe ich damit ne ganz elementare Säule geschaffen die mein Business ja auch trägt wenn diese Ich sag mal dieser Hopf vom ersten Angebot ins zweite Angebot, ins dritte Angebot.

00:35:34: Wenn das nur eine ganz intuitive Geschichte ist weil dann kann es auch ein Stück weit von alleine laufen wenn wir natürlich einen hohes Maß an Qualität in den einzelnen Angeboten geliefert haben und unsere Klienten da wirklich happy gemacht haben.

00:35:51: Total!

00:35:51: Und jetzt hat uns damit

00:35:54: eine

00:35:55: andere Planbarkeit gegeben, also sowohl zahlenmäßig als auch was unser Einkommen betrifft.

00:36:07: Wenn wir irgendwie wissen okay so.

00:36:09: und so viele Menschen haben unser Freebie gebucht und sind dadurch erst mal über ein kostenloses Produkt in unsere Welt gekommen.

00:36:20: So und so viele Menschen davon melden sich dann meistens zu einem Basic Workshop, der live stattfindet an.

00:36:26: Und so ein großer Prozentsatz davon geht meistens in eine Ausbildung weiter und macht auch das Advanced Training Ein.

00:36:36: besonders exklusiver Kern davon geht dann mit ins Abschließende Produkt unseres Mentorings, wo wir auch zeigen wie das eigene Bodywork-Business aufgebaut werden kann.

00:36:47: Also es gibt so für die Clients eine logische Abfolge an Schritten und auch für uns eine totale Planungssicherheit.

00:36:59: Ja und das ist ja eigentlich Auch wieder ein total sicherer Rahmen, den man da für die Clients kreiert.

00:37:07: Nicht nur quasi auf der Bodywork Mathe sondern auch im Erleben unserer Produktwelt.

00:37:16: Absolut und das ist so wertvoll!

00:37:19: Und Sarah ich finde es gerade so schön dass du's auch nochmal mit Zahlen in Anführungszeichen... Unterlegt hast, weil man könnte ja im ersten Moment meinen dass ihr so ganz intuitiv euer Business führt.

00:37:34: Aber ich glaube dadurch das da jetzt auch nochmal Zahlen mit runterwandern durften und Strukturen drunter wandern durfte hat euch das Ganze noch mal so krass befeuert und irgendwie beflügelt.

00:37:48: Yes!

00:37:49: Und also ich bin sowieso in meinem eigenen Business als Einzelunternehmerin auch ein großer Fan von Zahlen und Planbarkeit, und auch Verantwortung übernehmen für die eigenen Finanzen.

00:38:05: Und ich glaube in so einer Zusammenarbeit wie Nicole und ich haben ist es noch mal wichtiger um auch so einen Commitment einzugehen.

00:38:15: also uns war ja eigentlich in dieser Coachingzeit mit dir ist uns beiden ja nochmal klarer geworden.

00:38:25: Okay, unsere gemeinsame GSBR hat Priorität Nummer eins für uns beide.

00:38:35: Das wichtigste Projekt kann man es gar nicht nennen sondern die wichtigste Säule von unseren Tätigkeiten als Selbstständige und dann muss das aber natürlich auch umgekehrt entsprechende Gewinne abwerfen, damit wir unsere anderen Tätigkeiten so weit zurückstellen können und auch Raum dafür frei machen zu können.

00:38:58: Und auf der einen Seite ist es bestimmt eine energetische oder innere oder eine Mindset-Entscheidung von Raummachen und Commitment für eine gemeinsame Co-Kreation.

00:39:11: Auf der anderen Seite ist das auch was ganz... Rationalsaalmäßiges, was einfach in beide Richtungen stimmen muss.

00:39:23: Voll!

00:39:23: Da kommt ja dann auch wieder so diese... Ich sag mal ein Stück weit die innere und äußere Welt irgendwie zusammen, ne?

00:39:30: Ja.

00:39:31: Ja voll gut.

00:39:33: Und so dieses Stichwort.

00:39:36: ich sage mal Zahlen und Finanzen Ist ja auch immer ein Thema, was man betrachten muss.

00:39:42: Wenn man vielleicht jetzt in eurem Fall nicht zu weit bleiben möchte sondern wenn man sagt so hey ich möchte mir noch weiteren Support reinholen oder wir wollen uns noch weiteren Support rein holen Um das Ganze jetzt auch noch mal so in diesen overall Strukturkontext reinzubringen, ihr hattet mir ja erzählt dass ich jetzt seit kurzem auch jemanden im Team mit dabei habe für Backoffice-Tätigkeiten.

00:40:11: Was denkt ihr?

00:40:13: Wie realistisch wäre es gewesen jemanden reinzuholen wenn wir nicht vorher die Strukturen aufgebaut hätten?

00:40:21: Ich glaube wir hätten uns das vielleicht gar nicht so... zugetraut, einerseits finanziell und andererseits war halt einfach auch die Struktur gar nicht gegeben, dass jemand kommen kann um uns zu unterstützen.

00:40:34: Also durch das Projektmanagement-Tool konnten wir einfach viel mehr einzelne Prozesse beschreiben, die schriftlich festhalten, sichtbar machen, zu schauen was braucht es eigentlich Daily-Business oder auch monatlich, um damit das einfach alles gut läuft.

00:40:55: Und durch dieses Sichtbarmachen und durch dieses Verorten wo alles seinen Platz hat konnten wir dann auch drauf schauen schon okay diese Aufgaben und Tätigkeiten sind zu erledigen und wir brauchen mehr.

00:41:11: Wir haben unsere Kapazitäten erreicht und wenn wir wirklich Lust haben weiterzuwachsen, dann braucht es diesen Schritt uns im Backoffice unterstützen zu lassen.

00:41:22: Und

00:41:23: dass wir uns da diesen Schritt dann drübergetraut haben bzw.

00:41:26: auch mal definieren konnten, da musst du eine Stellenausschreibung machen und du musst die Prozesse auch definieren und sagen okay für was brauchen wir überhaupt jemanden?

00:41:37: Für diese Klarheit hat uns das Projektmanagement-Tool enorm weitergeholfen und sehr unterstützt!

00:41:47: Vorausplanung einfach auch, dass man schaut okay.

00:41:51: Wie viel möchte man jetzt im nächsten Geschäftsjahr einnehmen?

00:41:55: Was fühlt sich stimmig an so das wir gut davon leben können?

00:41:58: Welche Projekte braucht es da?

00:42:00: wie viele Teilnehmende?

00:42:02: und auch da sieht man dann die Unterstützung aus.

00:42:07: oder wird's schwierig?

00:42:12: Voll!

00:42:13: Sarah was sind vielleicht auch noch deine Gedanken dazu?

00:42:17: Ich glaube, ich habe gar nicht mehr viel hinzuzufügen.

00:42:21: Also ja auch im eigenen Business wenn man als einzelne Person tätig ist finde ich super wertvoll Prozesse erstmal selber zu durchlaufen oder zu verstehen also Finanznis und klassisches Beispiel.

00:42:42: Ich empfehle immer selber auch mal zu verstehen Wie muss eine Jahresumsatzkalkulation aussehen?

00:42:50: Wie komme ich auf meinen Stundensatz, wie funktionieren Steuern so ungefähr.

00:42:56: Und wenn mir das klar ist kann ich es immer noch abgeben.

00:43:00: aber im Sinne der Verantwortung finde ich es richtig nice das auch mal ja irgendwie sich damit auszukennen und ich glaube dass war auch so der Prozess bei uns mit dem Projektmanagement-Tool und mit der Struktur, die wir da geschaffen haben.

00:43:16: Ja es hat eine superkrasse Klarheit und eine Erleichterung gebracht und dennoch war uns klar dass unsere Kapazitäten mit Backoffice Arbeit sehr gefüllt sind und wir das ein Stück weit delegieren müssen wenn wir weiter wachsen wollen und mehr Fokus auch darauf haben wollen was wir so lieben zu tun.

00:43:43: Voll!

00:43:44: Was würdet ihr sagen, was... Was bedeutet das jetzt für euch?

00:43:50: Dass ihr jemanden im Team mit dabei habt und dass ihr das nicht mehr alles nur unter euch beiden aufteilen müsst?

00:43:59: Ja es bringt auf jeden Fall eine große Entlastung zu wissen, dass man einfach gewisse Dicke einfach nicht selber machen muss, zu dem was er sonst auch noch so anfällt und wir haben einfach ein totales Glück eine super tolle Assistenz zu haben.

00:44:19: Also die Christina ist echt ein Geschenk wirklich, die auch selbstständig so mitdenkt und das ist halt auch so ne Unterstützung plötzlich noch jemanden zu haben der Selbständig auf gewisse Sachen drauf schaut vielleicht da mal Hinweis gibt falls was irgendwie vielleicht noch nicht ganz so verständlich erklärt ist auf der Webseite.

00:44:43: Einfach so dieser Blick von außen, weil ich habe das Gefühl manchmal wenn man selber so drin ist in seinem eigenen Thema wird man auch ein bisschen betriebsblind oder sieht einfach dann auch gewisse Sachen nicht mehr so gut.

00:44:57: und wenn man dann einen frischen Blick von Außen bekommt der gleichzeitig so tatkräftig und motiviert, unterstützt und Sachen im alltäglichen abnimmt.

00:45:07: Das ist ein großes Geschenk.

00:45:12: Voll voll gut!

00:45:13: So muss es ja auch sein damit ihr euch ja auf den Kern eurer Kampagnen stückweit fokussieren könnt oder?

00:45:23: Ja so cool.

00:45:27: ich würde gerne euch nochmal als kleine Summary die Frage stellen.

00:45:34: Was denkt ihr?

00:45:35: Inwieweit hat sich über die letzten zwölf Monate, ich meine jetzt haben wir April wenn wir anschauen, April zwei tausend fünfundzwanzig Jetzt April zweitausend sechsundzwantzig.

00:45:48: Wie hat sich eure mentale Energie in dem Jahr verändert?

00:45:57: Ich glaube es ist ein ganz anderes Selbstbewusstsein als Unternehmerinnen entstanden, also von diesem Dauerhassel und wir müssen jeden kleinen Pub selber erledigen.

00:46:14: Und können dadurch auch oft überhaupt nicht einschätzen wie unsere Woche oder unser Monat aussieht.

00:46:21: zu so einer Metaebene

00:46:26: von

00:46:26: mehr Überblick übers Business haben, Dinge auch delegieren irgendwie eine Vorausschaubarkeit, eine Planbarkeit zu haben und irgendwie auch das Selbstbewusstsein von hey wir bauen hier was richtig Großes auf.

00:46:46: Und sich das auch zu erlauben, großzuträumen.

00:46:53: Voll so schön!

00:46:55: Und ich meine ihr habt ja auch schon vorher etwas echt Geniales aufgebaut.

00:47:00: Das muss man ja an der Stelle auch mal so sagen.

00:47:02: Nicole, hast du auch noch ein, zwei Gedanken dazu?

00:47:05: Ja also ich kann das auf jeden Fall unterschreiben was die Sare gesagt hat und auch dieser Sprung... sich selbst auch mehr ernst zu nehmen.

00:47:16: Also für mich ist es jetzt, am Anfang war's eben so unser Projekt das wir miteinander aufbauen und ich nenne das schon lange nicht mehr unser Projekt sondern das ist halt unsere Unternehmen in unserer Firma.

00:47:30: und ich merke dass ich auf jeden Fall im letzten Jahr und auch durch die Unterstützung von dir da wirklich auch so in eine Unternehmerinnen-Persönlichkeit reingewachsen bin, die sich jetzt immer mehr und mehr auch noch voller Selbstbewusstsein entfalten darf.

00:47:53: Voll voll schön!

00:47:54: Und genau das braucht es ja auch, dass wir uns ein Stück weit über die verschiedenen Rollen bewusst sind je nach Situation in die verschiedenen Rollen reinschlüpfen können, weil wir natürlich unterschiedliche Perspektiven brauchen.

00:48:16: Jemand der irgendwie im kreativen Stay drin ist... Der darf sich mit dem Anteil in den Moment connecten.

00:48:24: Wenn ihr eure Workshops und Ausbildungen gebt, dann seid ihr zu einhundert Prozent für eure Klientinnen und Klienten da im Moment.

00:48:33: Und die Unternehmerin der UnternehmerInnenanteil hat auch immer so'n Stück weit die Vision im Blick also diese ganz langfristige Perspektive.

00:48:45: Das gilt es ja auch immer ein Stück weit Natürlich zusammenzubringen und dann situativ jeweils in die verschiedenen Rollen und Perspektiven sozusagen so reinzuschlüpfen.

00:48:58: Wenn ihr jetzt vielleicht an eine Freundin oder einer Kollegin denkt, die gerade in so einer ähnlichen Situation ist wie ihr vielleicht im April letzten Jahres was würdet ihr der Person sagen?

00:49:13: Was sind vielleicht eure Gedanken dazu?

00:49:16: auf jeden Fall so den Mut zu haben, auch mal einen Schritt zurückzumachen.

00:49:23: Also wir werden ja so sozialisiert mit höher schneller weiter und es gibt nur Wachstum nach vorne.

00:49:30: Und für uns war es aber total dienlich auch dem Mut zuhaben, dass sagen okay wir gehen jetzt nochmal gefühlt ein Schritt zurück an die Basis ins Fundament nehmen uns da noch einmal Zeit um dahin zu spüren, ob das für uns stimmig ist und ob es auch dienlich ist.

00:49:48: Ob wir mit der Struktur die wir gerade haben auf dem richtigen Weg sind und dann quasi mit diesem Schritt zurück und diesen guten Fundament wie so einen Anlauf zu nehmen.

00:50:00: Und ich glaube wir haben echte Erfahrung gemacht dass das super wertvoll ist langfristig für den eigenen Wachstum vor allem auch gesunden Wachstum, wo es dir nachhaltig einfach auch gut geht mit dem was du tust und dass die Freude erhalten bleibt.

00:50:20: Ja ich glaube das ist ja im Grunde genommen auch so der Kern der Philosophie kreere dein Business um dein Leben herum diese Langfristigkeit anzustreben und gleichzeitig die Freuden am Prozess zu haben Voll, voll gut.

00:50:39: Ich mag super gerne euch noch fragen wo man über euch mehr erfahren kann wenn man jetzt schon so ein bisschen raus gehört hat was ihr tut und irgendwie Lust auf den Meer bekommen hat.

00:50:52: Was sind so eure Tunnels über die man euch erreichen kann?

00:50:56: Wo man mehr über euch herausfinden kann und wo man vielleicht auch schon so'n bisschen in eure Welt eintauchen kann?

00:51:05: Ja, alle Infos über uns und unsere Arbeit findet man einerseits auf unserer Website nur.tai-bodywork.at Ich denke du wirst es auch in den Show notes blicken oder auch in unserem gemeinsamen Instagram Channel der ist nur.Tai.bodywork.

00:51:29: Wir sind, wie schon erwähnt beide in Österreich und geben da Workshops und Ausbildungen in zwei verschiedenen Bundesländern.

00:51:37: Nämlich in Oberösterreich und Wien.

00:51:40: Wir sind aber auch grundsätzlich Einladungen gegenüber sehr aufgeschlossen.

00:51:47: Sind ja auch beide sehr verbandelt mit Deutschland.

00:51:51: Wir haben beide unsere Ausbildung auch in Deutschland gemacht

00:51:56: Und

00:51:57: haben auch immer wieder Menschen aus Deutschland bei unseren Ausbildungen und Workshops dabei.

00:52:04: Genau, also auch wenn es Joghurtstudio-Besitzerinnen oder ähnliches gibt die sagen oh ich würde gerne mal nur ein Teil Workshop oder eine Ausbildung anbieten dann reisen wir auch sehr gerne wohin Unsere nächste Ausbildung.

00:52:26: im Juni gibt es auch noch zwei letzte Plätze, falls spontan... Genau und wir freuen uns immer sehr über Nachrichten in Kontakt zu kommen mit Menschen die neugierig sind auf Körperarbeit.

00:52:44: Voll voll gut!

00:52:46: Das heißt auf jeden Fall mal rüber klicken und super gerne überall Mail oder über die Direct Messages einmal Hallo sagen.

00:52:57: Ihr lieben zum Abschluss der heutigen Episode, gibt es noch irgendwas was euch gerade in den Sinn kommt?

00:53:04: Was noch in diese Podcast-Episode reinkommen soll vielleicht irgendetwas anknüpfend an das was wir schon besprochen haben?

00:53:11: oder auch wenn ihr sagt so hey mir ist da grade noch der eine Gedanke gekommen.

00:53:17: Gibt's dann noch irgendwas was ihr zum Abschluss mit reingeben möchtet.

00:53:23: Mir fällt da tatsächlich noch ein Satz ein, der mich begleitet und ich finde es sehr gut passt auch gerade für Menschen die ja sehr kreativ sind vielleicht mit Strukturen nicht so viel anfangen können und zwar ist das der Satz Flow in Disziplin und eine gute Struktur Und dir halt einfach auch die Möglichkeit, den Rahmen da dann wirklich zu flowen und deine Magie zu entfalten.

00:53:52: Voll!

00:53:54: Danke dir Nicole.

00:53:56: Sarah, hast du noch ein Gedanke?

00:53:58: Ja.

00:54:00: Mit der Körperarbeit geben wir Menschen ja immer mit dass es sich absolut lohnt in sich selbst zu investieren also sich Zeit zu nehmen in Kontakt mit sich und dem eigenen Körper zu kommen.

00:54:15: und genauso wie die Investitionen in sich selber super wertvoll ist sind wir beide auch der Überzeugung immer lohnt, ins eigene Business zu investieren.

00:54:27: Und auch wenn es manchmal so wirkt wie ich habe gerade nicht die Kapazitäten oder nicht die finanziellen Möglichkeiten dafür das Momentum, dass mit einem Coaching und einer professionellen Begleitung geschaffen wird und diese Metaebene, die dadurch eingenommen wird um am Business unbezahlbar und jeder Euro davon wird doppelt und mehrfach zurückkommen.

00:54:59: Das ist unsere persönliche Erfahrung.

00:55:03: So wertvoll!

00:55:06: Danke euch an dieser Stelle, tausend Dank für eure Zeit.

00:55:11: Tausend dank für alle Impulse die ihr hier mit reingegeben habt.

00:55:18: Ich bin so dankbar, euch hier im Podcast zu haben.

00:55:22: Aber natürlich auch euch auf eurem Weg begleiten zu dürfen!

00:55:26: Das ist mir echt ein ganz ganz großes Fest.

00:55:28: ich bin der absolut festen Überzeugung ihr macht was ganz ganz besonderes.

00:55:33: Ihr tragt so eine wichtige Message da raus und weiter Und ähm...ich glaube das braucht es auf jeden Fall in einer heutigen Welt die immer schneller, immer dynamischer wird dass wir auch für uns diesen, diesen Anker finden und den

00:55:53: auch

00:55:54: in uns finden stückweit.

00:55:57: Absolut!

00:55:59: An der Stelle sage ich wie gesagt tausendtausend Dank alles alles Liebe einmal auf der digitalen Ebene zu euch und damit sage ich auch Tausendank an dich liebe Hörerinnen lieber Hörern das du heute wieder mit dabei warst.

00:56:18: Alles Liebe und bis zum nächsten Fattkastepisode.

Über diesen Podcast

Du führst dein eigenes Business und liebst es, jeden Tag deine Leidenschaft zu leben. Aber gerade weil dir dein Unternehmen so wichtig ist, fällt es dir gar nicht so leicht, Raum für dich selbst als Mensch und dein Privatleben zu schaffen. Bei "beschwingt" sprechen wir darüber, wie du beides vereinen kannst: ein erfolgreiches, florierendes Business und ein Leben voller Momente, die wirklich im Herzen bleiben. Hier warten Geschichten von anderen Business Ownern, Impulse, Fragestellungen und wertvolle Tipps auf dich, wie du dein Business um dein Leben herum kreieren und ein wahrlich beschwingtes Leben führen kannst.

von und mit Chiara Bachmann

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